Drehkreuz der Johanniter: Per Schiff nach Marseille, London und Istanbul.

Dieser Beitrag ist noch in Bearbeitung! Bitte kommen Sie später wieder.

Das sog. „Dreiländereck“ um Basel hat seit jeher eine enorm wichtige Bedeutung für den europäischen Fernverkehr. Die Kelten und die Römer haben diese herausragende Lage für ihren Handel benutzt. Hier trifft die alte Fernstraße von Lübeck über Hamburg und Frankfurt ebenso ein wie die linksrheinische Römerstraße von Xanten über Köln, Mainz und Strasbourg. Vom Dreiländereck erreicht man über den Rhein die Nordsee. Und – wie wir später sehen werden – nach einer eher kurzen Landbrücke über verschiedene französische Flüsse Marseille und schließlich über die Donau das Schwarze Meer.

Eine 160 km lange Straße verbindet Marseille mit London und Istanbul.

Man gelangt aber auch an das Mittelmeer, ohne die Alpen passieren zu müssen. Dies geht – zunächst nur über Land – durch die Porte d’Alsace (Burgunder-Pforte). Man erreicht nun die Franche-Comté (Freigrafschaft) und den Fluss Doubs. Dieser macht bei Audincourt (Montbéliard) eine Kehrtwendung und fließt ab hier nur noch „kerzengerade“ nach Südwesten, um schließlich bei Chalon-sur-Saône in die Saône zu münden. Auf diesem Abschnitt verliert der Doubs, der nach meinen Feststellungen ganzjährig schiffbar ist, rund 50 an Höhenmetern auf einer Strecke von etwa 200 Km. Das entspricht einem Gefälle von 0,025 %, ebenso wie beim Rhein (https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/wissenschaft-und-forschung/1000-antworten-2894.html). Das scheint eine günstige Voraussetzung für die Flussschifffahrt zu sein, denn bei so geringen Neigungen benötigt man kaum Schleusen oder Wehre. Die sich daraus ergebende eher geringe Fließgeschwindigkeit erlaubt zudem die Benutzung von Lastkähnen in beide Richtungen.

Die Saône mündet nach weiteren 125 Km flussabwärts – im Süden Lyons – in den Fluss Rhône. Von hier sind es rund 300 Km bis zum Port-Saint-Louis und dem Mittelmeer.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.