{"id":1757,"date":"2018-03-17T22:15:25","date_gmt":"2018-03-17T20:15:25","guid":{"rendered":"http:\/\/menzendorff.de\/?p=1757"},"modified":"2019-04-21T15:01:24","modified_gmt":"2019-04-21T13:01:24","slug":"die-templer-auf-der-strasse-der-kelten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/menzendorff.de\/?p=1757","title":{"rendered":"Die Templer und die Keltenstra\u00dfe im Burgund"},"content":{"rendered":"<h1>1. Einleitung<\/h1>\n<p>&#8222;Ganz Gallien ist von Fl\u00fcssen durchstr\u00f6mt&#8230; . Sie haben so einen geschickten Lauf, dass die Waren leicht aus einem Meer ins andere gebracht werden k\u00f6nnen, so dass man sie nur kurze Strecken \u00fcber Land zu schaffen braucht.. . (Strabon, Geografie, 4,1,2 und 4,1,14, zitiert nach Kuckenburg, Die Kelten in Mitteleuropa, 2004, S. 35). (Cet rapport est d\u00e9dier \u00e0 Mr. Xavier Quenot, La Romagne).<\/p>\n<div id=\"attachment_1844\" style=\"width: 635px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1844\" loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1844\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1844\" class=\"wp-caption-text\">Commanderie La Romagne, Saint-Maurice-sur-Vingeanne, C\u00f4te-d&#8217;Or<\/p><\/div>\n<p>Es wurde oft geschrieben, dass\u00a0 Fernwege aus der R\u00f6merzeit im Mittelalter weiter benutzt worden sind. Auch die Templer sollen sich daran beteiligt haben. Griffige Beweise findet man kaum. Das hat seinen Grund: Es ist durchaus nicht einfach, den wahren Verlauf einer alten Stra\u00dfe exakt nachzuzeichnen, denn auch die R\u00f6merstra\u00dfen sind nur abschnnittsweise durch arch\u00e4ologische Befunde im Boden belegt. Man m\u00fc\u00dfte aufw\u00e4ndige interdisziplin\u00e4re Forschungen mit Historikern, Arch\u00e4ologen, Geologen und Strassenplanungsexperten betreiben und hunderte von Quadratkilometern Gel\u00e4nde vor Ort inspizieren. Das wird \u00fcber l\u00e4ngere Strecken hinweg kaum gewagt, zumal durch Erosionen, St\u00e4dte- und Strassenbau, aber auch Flurbereinigungen und neue Grenzziehungen die Kosten immens und die Gefahren des Scheiterns dennoch sehr hoch sind. Zudem treten un\u00fcbersichtliche politische Probleme \u00fcber Zust\u00e4ndigkeiten auf. Die \u00fcber ganz Europa hinweg neuerdings durch Schilder mit gelber Muschel auf blauem Grund gekennzeichneten, sogenannten &#8222;Jakobswege&#8220; laufen nicht wirklich auf der mittelalterlichen Trasse, von der zumeist nichts bekannt ist, sondern sind zumeist nur aktuell ausgesuchte Wanderwege, die je zwei Orte verbinden, in denen mittelalterliche Wallfahrtskirchen der Jakobspilger (z.B. Vezelay, Maria Laach) oder sogenannte &#8222;Compostellh\u00f6fe&#8220; (z.B. Frankfurt am Main), d.h.Sammlungspl\u00e4tze f\u00fcr Pilger, historisch nachgewiesen sind.<\/p>\n<p>In meinem ersten Beitrag\u00a0 \u00fcber die Templer im <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-admin\/post.php?post=11&amp;action=edit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Burgund 2007<\/a> habe ich einige Ans\u00e4tze f\u00fcr die These geliefert, dass die Templer dort einen Fernweg der Kelten &#8222;wiederbelebt&#8220; haben k\u00f6nnten, der f\u00fcr den Warenaustausch in Westeuropa von erheblicher Bedeutung gewesen ist.<\/p>\n<h1>2. Das Entstehen der Hypothese &#8211; Erste Burgundreise 2007<\/h1>\n<p>Wenn man vom s\u00fcdlichen Elsa\u00df \u00fcber Mulhouse durch die &#8211; von der Bastion des wehrhaften Belfort \u00fcberwachte &#8211; sog. Porte d&#8217;Alsace (oder Burgunderpforte, je nach Sichtweise) auf der A 36 nach Frankreich einreist, taucht irgendwann ein Schild auf\u00a0 mit dem Hinweis: &#8222;partage des eaux&#8220;. Gemeint ist damit die franz\u00f6sische Wasserscheide. Links von der Autobahn flie\u00dft der Doubs am Nordrand der Westalpen entlang in Richtung S\u00fcdwesten, wo er s\u00fcdlich von Dijon mit der Sa\u00f4ne zusammentrifft, die sich sodann in Lyon mit dem Flu\u00df Rh\u00f4ne vereinigt, der\u00a0 schlie\u00dflich bei Marseille ins Mittelmeer entw\u00e4ssert. Rechts von der Autobahn entspringen nacheinander die Meurthe, die Mosel und die Maas, alle mit Flu\u00dfrichtung nach Norden. Das gilt gleichermassen f\u00fcr die Aube, die Marne, die Seine und die Yonne.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-02-16-22.07.35.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1768\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-02-16-22.07.35.png\" alt=\"\" width=\"623\" height=\"620\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-02-16-22.07.35.png 623w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-02-16-22.07.35-150x150.png 150w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-02-16-22.07.35-300x300.png 300w\" sizes=\"(max-width: 623px) 100vw, 623px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(Quelle:\u00a0www.biketrekking.de)<\/p>\n<p>Wie bereits in einem <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/?p=1398\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag von 2017<\/a> erw\u00e4hnt, lief diese sogenannte Via Agrippa von Lyon \u00fcber Ch\u00e2lon-sur-Sa\u00f4ne und Langres nach Nancy und Metz (die heutige Nationalstrasse N74 von Beaune nach Nancy liegt auf dieser Trasse) sowie anschlie\u00dfend nach K\u00f6ln \u00fcber weite Distanzen exakt auf dieser Wasserscheide entlang (gelbe Strecke).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Screenshot-2018-02-15-20.37.21.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1554\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Screenshot-2018-02-15-20.37.21.png\" alt=\"\" width=\"667\" height=\"615\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Screenshot-2018-02-15-20.37.21.png 667w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Screenshot-2018-02-15-20.37.21-300x277.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/Screenshot-2018-02-15-20.37.21-624x575.png 624w\" sizes=\"(max-width: 667px) 100vw, 667px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Via_Agrippa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle: Wikipedia<\/a>)<\/p>\n<p>Im Februar des Jahres 2007 wu\u00dfte ich noch nicht, dass die Wasserscheide etwas mit den Templern zu tun haben k\u00f6nnte. Und sogar mit den Kelten.<\/p>\n<p>Dabei geht es hier um nicht mehr oder weniger als eine <strong>europ\u00e4ische Haupthandelsroute<\/strong> von geradezu <strong>\u00fcberragender Bedeutung<\/strong>. Sie beschleunigte den G\u00fcteraustausch zwischen England und dem Mittelmeer dramatisch. Waren konnten von Marseille auf Fl\u00fcssen ins Burgund und von dort &#8211; nach einer kurzen \u00dcberlandstrecke &#8211; ebenso auf Fl\u00fcssen und \u00fcber den \u00c4rmelkanal nach England usw. transportiert werden &#8211; und umgekehrt nat\u00fcrlich auch. Zinn aus Cornwall war seit der Bronzezeit in der gesamten antiken Welt begehrt und auf den Inseln gab es ohne diese Landbr\u00fccke keinen bezahlbaren Wein.<\/p>\n<p>Doch immer eins nach dem anderen. Wir hatten uns seinerzeit viel weiter westlich einquartiert, n\u00e4mlich in Avallon (D\u00e9pt. Yonne), weil sich dort die meisten Ziele der damaligen Reise befanden. Im Departement C\u00f4te d&#8217;Or hatte mich vorerst nur die sch\u00f6ne Templerkapelle <strong>La Courroirie<\/strong> in der Gemeinde <strong>21290 Leuglay <\/strong>gelockt. Diese liegt wenige Kilometer \u00f6stlich von <strong>21290 Voulaines-l\u00e8s-Templi\u00e8rs<\/strong> im Tal der Ource. Hier der Beginn der Templerstrasse:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-17-22.31.06.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1769\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-17-22.31.06.png\" alt=\"\" width=\"755\" height=\"604\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-17-22.31.06.png 755w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-17-22.31.06-300x240.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-17-22.31.06-624x499.png 624w\" sizes=\"(max-width: 755px) 100vw, 755px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Voulaines-les-Templiers#\/media\/File:Map_commune_FR_insee_code_21717.png\">Tal der Ource (Quelle: Wikipedia)<\/a><\/p>\n<p><strong>Voulaines-l\u00e8s-Templiers <\/strong>war ebenfalls ein Templerort, aber es ist nicht viel mehr als ein<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.38.39.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-2022 size-medium\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.38.39-197x300.png\" alt=\"\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.38.39-197x300.png 197w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.38.39.png 387w\" sizes=\"(max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Turm aus der Johanniterzeit, (Foto Bertrand Savatier <a href=\"http:\/\/www.christaldesaintmarc.com\/le-grand-prieure-de-champagne-a-voulaines-les-templiers-a2519797\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle christalsantmarc<\/a>)<\/p>\n<p>\u00fcbriggeblieben. Die letzten \u00dcberreste einer Burg der Templer und Johanniter mit ehemals 5 T\u00fcrmen wurden 1825 geschleift (<a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Prieur%C3%A9_hospitalier_de_Voulaines-les-Templiers\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>). Auch <strong>Leuglay<\/strong> war ein Templerort. Die Kirche ist aber von den Johannitern im sechzehnten Jahrhundert v\u00f6llig umgebaut worden (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.christaldesaintmarc.com\/l-eglise-de-leuglay-c172506\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Patrimonie Ch\u00e2tillonais<\/a>). Voulaines liegt etwa 18 Km s\u00fcd\u00f6stlich von <strong>Ch\u00e2tillon-sur-Seine <\/strong>und 22 Km s\u00fcd\u00f6stlich der Keltenfestung von Vix. Das bemerkte ich zuf\u00e4llig, als ich damals von Ch\u00e2tillon-sur-Seine die Seine abw\u00e4rts nach <strong>Avalleur<\/strong> an Vix vorbei fuhr und den Mont Lassois aus der Distanz von der Fernstrasse betrachten konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wie man dem obigen Kartenausschnitt entnehmen kann, befindet sich ca. 15 Km weiter s\u00fcd\u00f6stlich im Tal der Ource noch der Templerort <strong>Bure-l\u00e8s-Templiers.\u00a0<\/strong> Ich fuhr also der Tiefebene von <strong>Ch\u00e2tillon-sur-Seine <\/strong>zun\u00e4chst \u00f6stlich und traf sodann auf den Flu\u00df Ource, dessen Tal sich im weiteren Verlauf nach S\u00fcdosten immer mehr verengt.\u00a0 Nach Leuglay war das Tal derart eng, dass die D928 direkt neben dem Flu\u00df entlang lief:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0037.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1896\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0037-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0037.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0037-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0037-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0037-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei diesem Anblick durchzuckte mich seinerzeit schon der Gedanke, dass das hier eine perfekte Trasse f\u00fcr eine Stra\u00dfe war. Der Flu\u00df lag einige Meter weit unten. So gab es Toleranz f\u00fcr Hochwasser und die Gefahr des Verschlammens der Stra\u00dfe war geringer, weil das Regenwasser gut ablaufen konnte. Im Bildhintergrund kann man die ersten Geb\u00e4ude des ehemaligen Templerkomplexes schon erkennen. Der Reisende im Mittelalter hatte also keine Chance, diese Commanderie der Templer zu verfehlen<strong>.<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-242.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1775\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-242-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-242.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-242-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-242-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-242-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>La Courroirie, 21290 Leuglay<\/strong>, Blick von Osten<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-265.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1778\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-265-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-265.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-265-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-265-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-265-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Agnus dei und Templerkreuz im Tympanon des Westportals.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-257.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1777\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-257-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-257.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-257-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-257-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-257-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Blick auf den geraden Chorabschlu\u00df, den sog. <em>chevet-plat<\/em><\/p>\n<p>Ein erhebendes oder sogar aufregendes Gef\u00fchl erfasste mich. Bis dahin hatte ich noch nie<strong> in<\/strong> einer Templerkirche gestanden. Mir war etwas unwohl, weil es sich um ein Privatgel\u00e4nde handelte, aber es st\u00f6rte sich offenbar niemand daran, dass Fremde das Anwesen betreten. Die Tore waren weit ge\u00f6ffnet und es war menschenleer auf dem Hof.<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Templerziel lag etwa 14 Km weiter s\u00fcd\u00f6stlich, in <strong>21290 Bure-les-Templiers. <\/strong>Ab Recey-sur-Ource verl\u00e4\u00dft man das Tal der Ource. Der Weg biegt jetzt etwas nach S\u00fcden ab und folgt nun dem Tal der Arce.\u00a0 <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-18-18.16.12.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1789\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-18-18.16.12.png\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"438\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-18-18.16.12.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-18-18.16.12-300x171.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-03-18-18.16.12-624x356.png 624w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Bild mu\u00df im neunzehnten Jahrhundert gezeichnet worden sein. Als ich dort erstmals eintraf, befand sich das Commanderiegeb\u00e4ude links neben der Kirche in einem erb\u00e4rmlichen Zustand des Verfalls. Denn einer der fr\u00fcheren Eigent\u00fcmer hatte den angeblich hier versteckten Templerschatz so verzweifelt gesucht, dass er sogar Dynamit einsetzte (Frizot, S. 29).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-304.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1788\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-304-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-304.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-304-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-304-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-304-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zustand 2007, das Geb\u00e4ude direkt neben der Kirche lag noch in Tr\u00fcmmern<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-297.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1787\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-297-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-297.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-297-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-297-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-297-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein Templergrabstein mit Templerkreuz und Schwert. In dem Objekt rechts neben dem Schwert erblicke ich einen Maurerwinkel. Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren und bitte um Vorschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Im Jahre 2010 war ich nochmals dort und habe festgestellt, da\u00df umfangreiche Bauma\u00dfnahmen begonnen wurden und auch schon Fortschritte zeigten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-267.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1786\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-267-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-267.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-267-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-267-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-267-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Blick von Nordwesten auf die Templer-Kirche St. Julien in <strong>Bure-les-Templiers, 2010<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Nach der Webseite\u00a0 <a href=\"http:\/\/www.christaldesaintmarc.com\/la-commanderie-des-templiers-de-bure-les-templiers-a4690661\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pays Chatillonais<\/a> sind zahlreiche Geb\u00e4udeteile schon fertiggestellt. Als ich 2018 das n\u00e4chte Mal hier durchfuhr, best\u00e4tigte sich diese Information mit einem Blick:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0046-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1902\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0046-1.jpg\" alt=\"\" width=\"751\" height=\"658\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0046-1.jpg 751w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0046-1-300x263.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0046-1-624x547.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 751px) 100vw, 751px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die gleiche Perspektive, 2018<\/p>\n<p>Auf der R\u00fcckfahrt nach Vezelay kamen wir anl\u00e4\u00dflich eines Besuches von Alise-Sainte-Reine wieder mit den Kelten in Ber\u00fchrung:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-184.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1797\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-184-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-184.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-184-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-184-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-184-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Standbild des Vercingetorix, Alise-Sainte-Reine<\/p>\n<h1>2. Auf der Suche nach Beweisen und Indizien.<\/h1>\n<h2>2.1. Literatur- und Kartenstudium 2007 &#8211; 2009<\/h2>\n<p>Nach der R\u00fcckkehr von dieser ersten Recherchereise im Burgund habe ich bereits fr\u00fche Ideen zu dieser Templerstra\u00dfe im belgische Templerforum <a href=\"http:\/\/www.tempeliers.be\/artikels\/artikel050.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tempeliers.be<\/a> von Jan Hosten ver\u00f6ffentlicht und die Idee meiner &#8222;Templerstra\u00dfe&#8220; im \u00f6stlichen Burgund auch in der Folge nie ganz aufgegeben. Der Eindruck, hier einen Abschnitt einer Templer-Stra\u00dfe gefunden zu haben, verst\u00e4rkte sich noch um ein Vielfaches, als ich das erste Mal die oben angesteuerten Ziele in eine Karte \u00fcbertrug.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Chat-Bure.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1829\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Chat-Bure-1024x708.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"432\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Chat-Bure-1024x708.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Chat-Bure-300x208.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Chat-Bure-768x531.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Chat-Bure-624x432.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Chat-Bure.png 1243w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Google Maps:<\/p>\n<p>Die &#8222;Stra\u00dfe&#8220; hatte eine deutlich erkennbare Ausrichtung nach S\u00fcdosten und die &#8222;Stationen&#8220; der Templer in <strong>Chatillon-sur-Seine<\/strong>, <strong>Voulaines-les-Templiers<\/strong> und <strong>Bure-les-Templiers<\/strong> liegen\u00a0 aufgereiht wie an einer Kette im Abstand von je ca 15 Km in diesem Tal. Das ist eine Entfernung, die man locker zu Fuss an einem Tag schafft. Aber auch mit einem Ochsenkarren zum Beispiel. Zudem hatte man auf der Strecke keine ersichtlichen Hindernisse (Steigungen oder Fl\u00fcsse) zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Irgendwann sp\u00e4ter nahm ich mal wieder einige \u00e4ltere B\u00fccher \u00fcber die Kelten in die Hand und stie\u00df insbesondere bei Kuckenburg, Die Kelten in Mitteleuropa, 2004, auch wieder auf die Kelten von Vix. Dann kam ganz schnell eines zum anderen.<\/p>\n<p>In seinem Abschnitt: &#8222;Der Mont Lassois bei Vix als Umladestation&#8220; (S.36 f.) schreibt Kuckenburg, dass dieser Berg genau an der Stelle liege, wo die rund 50 Km weiter s\u00fcdlich entspringende Seine f\u00fcr flache K\u00e4hne schiffbar wird. Er zitiert sodann Wolfgang Kimmig, Zum Problem sp\u00e4thallst\u00e4ttischer Adelssitze, 1969, mit der Bemerkung, der Berg verschlie\u00dfe &#8222;wie ein Korken den engen Flaschenhals des oberen Seinetals&#8220; (Kuckenburg a.a.O).<\/p>\n<p>Daher vermutete der Ausgr\u00e4ber des Mont Lassois, Ren\u00e9 Joffroy, schon 1960, dass die Kelten dort eine &#8222;wichtige Station des Nord-S\u00fcd-Handels&#8220; eingerichtet hatten. Er unterstellte, da\u00df die Kelten gut daran verdienten, indem sie G\u00fcter, die mit Ochsenkarren von S\u00fcden heraufgebracht wurden, hier auf Schiffe umluden und sodann auf der Seine flu\u00dfabw\u00e4rts zum \u00c4rmelkanal transportierten (Kuckenburg, a.a.O.).<\/p>\n<p>Auch bei Wikipedia fand ich einen entsprechenden Hinweis:<\/p>\n<p>&#8222;Im 6. und 5.\u00a0Jahrhundert\u00a0v.\u00a0Chr. scheint der F\u00fcrstensitz von Vix einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt kontrolliert zu haben, an dem sich die Seine als wichtiger Transportweg zu Wasser und eine Route vom Mittelmeer nach Norden trafen. Zudem liegt Vix zentral in einem landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebiet&#8220;. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/F%C3%BCrstliche_Grabst%C3%A4tte_von_Vix\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass ich mich damals noch nicht vor Ort \u00fcber die Wassertiefe und die Breite der Seine informiert hatte, schien damit der n\u00f6rdliche Ausgangspunkt der Umladestrecke \u00fcber Land durch diese Information zun\u00e4chst ausreichend markiert zu sein. Aber die Kelten werden die Fracht wohl nicht von Marseille bis hierher mit Ochsenkarren transportiert haben, nur um sie f\u00fcr die letzten paar hundert Kilometer aufs Wasser zu setzen. Deshalb lautete die n\u00e4chste Frage: Wo lag dann der s\u00fcdliche Umladepunkt f\u00fcr den Weitertransport der Waren auf dem Wasser in Richtung Mittelmeer?<\/p>\n<p>Wie man an der Verbreitung griechischer Amphoren in Gallien erkennen kann, war der Flu\u00df Rh\u00f4ne die mit Abstand wichtigste Verkehrsader von der Mitte Galliens bis nach Massilia\/Marseille. Die Sa\u00f4ne verl\u00e4ngert diese Nord-S\u00fcd-Achse noch ein gutes St\u00fcck in das Burgund hinein. Die s\u00fcdliche Umladestation nach der Landbr\u00fccke m\u00fcsste zwei Voraussetzungen mitbringen: Erstens m\u00fcsste die Sa\u00f4ne bis dahin schiffbar und zweitens die auf dem Land zur\u00fcckzulegende Transportstrecke m\u00f6glichst kurz sein. Der Transport zu Wasser war schlie\u00dflich bis zur Verbreitung von Asphaltstrassen wesentlich schneller, witterungsunabh\u00e4ngiger und m\u00fcheloser als der Transport \u00fcber schlecht gewartete, h\u00e4ufig morastige Wege \u00fcber Land.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180319_223104.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1808\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180319_223104.jpg\" alt=\"\" width=\"929\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180319_223104.jpg 929w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180319_223104-300x248.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180319_223104-768x635.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/20180319_223104-624x516.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 929px) 100vw, 929px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Kuckenburg, S. 36, Copyright Konrad Theiss Verlag GmbH und Peter Palm, Berlin,<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Legende: die grauen Quadrate markieren F\u00fcrstensitze, die orangefarbenen, kleinen Punkte die Menge der Tonscherben oder \u00dcberreste von griechischen Amphoren und die gro\u00dfen gelben Punkte die Verbreitung von sog. schwarzfiguriger Keramik, ein Luxusgut der Griechen, welches die auf hohes Ansehen versessenen Keltenf\u00fcrsten gerne gekauft haben.<\/p>\n<p>Die Karte macht deutlich, dass sowohl westlich, als auch \u00f6stlich des Mont Lassois ein Handelsweg in s\u00fcdliche bzw. s\u00fcd\u00f6stliche Richtung abging. In Bragny war kein F\u00fcrstensitz (graues Viereck) verzeichnet, wohl aber weiter flu\u00dfaufw\u00e4rts. Jedoch war dieser Ort in <em>diesem<\/em> Buch Kuckenburgs namentlich noch nicht erw\u00e4hnt, soda\u00df ich ihm zun\u00e4chst keine Ortsbezeichnung zuordnen konnte. Der keltische Ortsname ist offenbar nicht \u00fcberliefert. Die orangefarbenen Punkte am mittleren F\u00fcrstensitz ohne Namen (graues Viereck) zeigen an, dass bei dem namenlosen F\u00fcrstensitz dreimal so viele Scherben griechischer Amphoren gefunden wurden, wie am Mont Lassois.<\/p>\n<p>Diese Skizze war es jedoch, die letztlich den Geistesblitz in mir &#8222;gez\u00fcndet&#8220; hatte und so mag der Theiss-Verlag, Herr Peter Palm in Berlin und Herr Martin Kuckenburg hoffentlich einverstanden sein, dass ich mir dieses &#8222;wissenschaftliche Kleinzitat&#8220; in rechtlich zul\u00e4ssiger Weise ausgeborgt habe. Ich hatte inzwischen oft genug die beiden Templerorte &#8222;meiner Templerstrasse&#8220; in Karten eingetragen und mir wurde beim Anblick der Karte in Martin Kuckenburgs gesch\u00e4tztem Werk augenblicklich klar, dass ich hier ziemlich ins Schwarze getroffen haben m\u00fc\u00dfte. Wenn man die Strecke Voulaines-l\u00e8s-Templiers und Bure-l\u00e8s-Templiers nach nach Nordwesten verl\u00e4ngert, trifft man auf <strong>Ch\u00e2tillon-sur-Seine<\/strong> und das sechs Kilometer entfernte Vix. Verl\u00e4ngert man die &#8222;Stra\u00dfe&#8220; nach S\u00fcdosten, schneidet sie die Sa\u00f4ne bei der Stadt 70100 Gray. Ist <strong>Gray<\/strong> also der Ort des bisher noch namenlosen F\u00fcrstensitzes an der Sa\u00f4ne und der s\u00fcdliche Umladepunkt?<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chat-Gray.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1812\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chat-Gray.png\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"516\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chat-Gray.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chat-Gray-300x202.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chat-Gray-624x419.png 624w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Copyright: Google maps)<\/p>\n<p>Es spricht viel daf\u00fcr: Der schiffbare Teil der Seine kommt der Sa\u00f4ne nirgendwo n\u00e4her als hier. Die Luftlinie betr\u00e4gt genau 100 Km. Strategisch w\u00e4re diese Trasse ebenfalls recht geschickt gew\u00e4hlt. Es gibt keine allzu gro\u00dfen H\u00f6henunterschiede, das Gel\u00e4nde steigt jeweils nur leicht an.<\/p>\n<p>Soweit die Theorie, aber ein Durchbruch war das noch lange nicht. Ob das eine Templerstrasse sein w\u00fcrde, oder nicht, w\u00fcrde davon abh\u00e4ngen, ob sich wirklich regelm\u00e4ssig entsprechende Stationen (Tagesetappen) entlang der Stra\u00dfe finden lassen w\u00fcrden. Ich mu\u00dfte also zwischen Bure-les-Templiers und Gray noch eine L\u00fccke von 70 Kilometern schliessen, f\u00fcr ich noch die Templerorte als Stationen ausfindig zu machen hatte. Die 5000 Einwohner-Stadt Gray ist jedenfalls <strong>kein <\/strong>ausgewiesener Templerort. Aber sie liegt direkt an der Sa\u00f4ne und die war an der Br\u00fccke von Gray jedenfalls seit dem 17. Jahrhundert <a href=\"http:\/\/deacademic.com\/dic.nsf\/dewiki\/541393\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">schiffbar<\/a>, wie sich aus nachstehendem Gem\u00e4lde zweifelsfrei ergibt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-24-11.26.28.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1824\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-24-11.26.28-1024x466.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"284\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-24-11.26.28.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-24-11.26.28-300x137.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-24-11.26.28-768x350.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-24-11.26.28-624x284.png 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Stadt Gray, vom n\u00f6rdlichen Kai aus gesehen, Gem\u00e4lde aus dem 17. Jahrhundert<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0122.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1955\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0122-1024x466.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"284\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0122.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0122-300x137.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0122-768x350.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0122-624x284.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die gleiche Ansicht, Foto von 2018<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die abgebildete Steinbr\u00fccke existiert erst seit 1647. Allerdings gab es schon seit den Neolithikum in der N\u00e4he von Gray eine Furt \u00fcber die Sa\u00f4ne (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mantoche\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>) und seit dem fr\u00fchen Mittelalter verschiedene Vorl\u00e4ufer der Br\u00fccke aus Holz, die\u00a0 wegen der Eissch\u00e4den h\u00e4ufig neu errichtet werden mu\u00dften. <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Pont_de_pierre_(Gray)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Fall noch ein Beweis vermisst werden sollte: Auf den nachstehenden Karte ist\u00a0 ein kleines St\u00fcck flu\u00dfabw\u00e4rts am linken Ufer der Sa\u00f4ne ein Hafen (&#8222;Port sur Sa\u00f4ne&#8220;) eingezeichnet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Ryhiner-Burgund-1746-Region-Dijon.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1822\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Ryhiner-Burgund-1746-Region-Dijon.jpg\" alt=\"\" width=\"988\" height=\"701\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Ryhiner-Burgund-1746-Region-Dijon.jpg 988w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Ryhiner-Burgund-1746-Region-Dijon-300x213.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Ryhiner-Burgund-1746-Region-Dijon-768x545.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Ryhiner-Burgund-1746-Region-Dijon-624x443.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 988px) 100vw, 988px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ausschnitt aus einer Karte der Gegend um Dijon von 1746<\/p>\n<p>Oben links am Kartenausschnitt erkennt man eine gelb und gr\u00fcn kolorierte Linie. Dies ist die Grenze zwischen dem zur franz\u00f6sischen Krone geh\u00f6rendem <em>Herzogtum<\/em> Burgund und der zuvor noch dem deutschen Kaiserreich zugeh\u00f6rigen <em>Freigrafschaft<\/em> Burgund, die erst im Jahre 1648 zu Frankreich gelangte. Schauen wir uns den gleichen Ausschnitt aus der aktuellen Strassenkarte an:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-15-22.01.40.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1826\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-15-22.01.40-1024x645.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"394\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-15-22.01.40-1024x645.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-15-22.01.40-300x189.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-15-22.01.40-768x483.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-15-22.01.40-624x393.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Screenshot-2018-03-15-22.01.40.png 1050w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Google Maps<\/p>\n<p><strong>70100 Autrey-l\u00e8s-Gray<\/strong> existierte schon in der Merowingerzeit als Kultplatz und war im Mittelalter auch ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Autrey-l%C3%A8s-Gray\">Templerort<\/a>. Der Weg von hier nach Gray betr\u00e4gt 10 Kilometer. Der Ort \u00c9cuelle am oberen Bildrand liegt auf der Strasse nach Champlitte. Letztere ist eine der St\u00e4dte auf der<strong><em> via francigena,<\/em><\/strong> die ab Gray weiter nach <span class=\"st\">Besan\u00e7on<\/span> und Pontarlier f\u00fchrt. Wenn ich also hier eine Templerstra\u00dfe gefunden haben sollte, so vereinigt diese sich in Gray mit der via francigena, was angesichts der seit dem Mittelalter gesicherten Sa\u00f4ne-Br\u00fccke nicht weiter verwundern sollte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0092.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1990\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0092-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0092.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0092-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0092-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0092-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">So sieht eine R\u00f6merstrasse heute aus: Die <em><strong>via francigena,<\/strong> <\/em>hier: Teil von Gray nach Champlitte<\/p>\n<p>Die n\u00e4chste Etappe war nicht mehr so leicht zu finden. Das liegt daran, dass die Karten mit den Templerorten im Standardwerk von Aubarbier zumeist nach R\u00e9gionen oder Departements aufgeteilt sind, die zudem nicht immer den gleichen Ma\u00dfstab haben. Auf Karten mit einem gro\u00dfen Ma\u00dfstab \u00fcberblickt man mehrere Departements gleichzeitig, findet aber die Templerorte nicht, weil diese darauf wiederum zu klein sind und deshalb nicht zu einem Ortseintrag f\u00fchren. Einen Hinweis konnte ich der Tatsache entnehmen, dass am oberen linken Bildrand der Karte oben \u00fcber die Grenze zur\u00fcck in das Herzogtum Burgund ein Ort namens Pouilly-sur-Vingeanne verzeichnet ist. Ich wu\u00dfte, dass es dort in der N\u00e4he eine Commanderie der Templer namens <strong>La Romagne<\/strong> in einem Ort <strong>21610 St. Maurice-sur-Vingeanne<\/strong> gab. Nach <strong>Autrey-l\u00e8s-Gray<\/strong> sind es von dort nur 14 Km. Eine gute Etappendistanz. Weiter n\u00f6rdlich auf &#8222;unserer Route&#8220; liegt in weiteren 20 Km Entfernung der Templerort <strong>21260<\/strong> <strong>Selongey<\/strong>. Selongey markiert ein wichtiges Wegekreuz. Von Nordost nach S\u00fcdwest l\u00e4uft hier die bereits oben angesprochene <em>Via Agrippa<\/em> von der Bischofsstadt Langres (Andematunum) nach Dijon hindurch (siehe die zweite Karte in diesem Beitrag ganz oben).<\/p>\n<p>Von <strong>Selongey<\/strong> nach <strong>Bure-les-Templiers<\/strong> sind es mehr als 30 Kilometer, wohl zuviel f\u00fcr eine Tagesetappe, jedenfalls mit beladenem Wagen. Aber die Richtung stimmte. Ich merkte, dass ich der Sache langsam n\u00e4her kam. Durch fortgesetztes und beharrliches Abgleichen von Literaturstellen mit Landkarten wurde ich schlie\u00dflich auch insoweit f\u00fcndig. Das letzte fehlende Bindeglied mu\u00dfte <strong>21580 Busserotte-et-Montenaille<\/strong> sein, ein aktenkundiger Templerort, der genau auf der geraden Linie zwischen <strong>Selongey<\/strong> und <strong>Bure-les-Templiers<\/strong> liegt und die Strecke in zwei Abschnitte von 13 km und 20 Km teilte. Sehen wir uns also diese &#8222;Templerstra\u00dfe&#8220; jetzt mit diesen Informationen auf der Karte an:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/ganze-strecke.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1830\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/ganze-strecke-1024x701.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"428\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/ganze-strecke-1024x701.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/ganze-strecke-300x205.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/ganze-strecke-768x526.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/ganze-strecke-624x427.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/ganze-strecke.png 1130w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Google maps<\/p>\n<p>Der direkte Weg von <strong>Selongey<\/strong> nach <strong>Autrey-l\u00e8s-Gray<\/strong> \u00fcber Fontaine-Fran\u00e7aise betr\u00e4gt nur 28 Km. F\u00fcr Reiter ist das kein Problem an einem Tag. Fu\u00dfg\u00e4nger oder Fuhrleute w\u00fcrden wohl eher den Umweg \u00fcber La Romagne in Kauf genommen haben.<\/p>\n<h2>2.2. Neue &#8222;Feldforschung&#8220; und 2. Burgundreise in 2010<\/h2>\n<p>Nicht vor 2010 konnte ich eine zweite &#8222;Expedition&#8220; ins Burgund organisieren. Ich hatte uns dazu in der ehemaligen Commanderie der Templer von <a href=\"http:\/\/www.romagne.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">La Romagne<\/a> in <strong>St. Maurice-sur-Vingeanne<\/strong> einquartiert und m\u00f6chte diesen Beitrag deshalb gerne dem Inhaber dieses hervorragend gef\u00fchrten Hauses, Monsieur Xavier Quenot, widmen, der uns &#8222;Templerverr\u00fcckte&#8220; in seinen wunderbaren mittelalterlichen R\u00e4umlichkeiten empfangen, im Rittersaal mit Fr\u00fchst\u00fcck verw\u00f6hnt und uns dazu auch noch mit Akten und B\u00fcchern versorgt hat. Ich habe ihm vor acht Jahren versprochen, ihm diesen Bericht zu schicken. Es hat leider etwas l\u00e4nger gedauert.<\/p>\n<p><strong>Merci tr\u00e8s bien, Monsieur Quenot!<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte meine Leser gerne ermutigen: Wenn Sie uns Burgund m\u00f6chten und noch keine Bleibe haben, checken Sie die Homepage in obigem Link. So sch\u00f6n und stilvoll werden Sie selten unterkommen. Sie f\u00fchlen sich wie in einer Zeitmaschine, hier draussen in der Natur.<\/p>\n<h2>2.2.1 Die Steinbr\u00fccke von Gray<\/h2>\n<p>Ich beginne den Reisebericht jetzt am unteren Ende der zu untersuchenden Strecke. Zun\u00e4chst einmal galt es, mit meinen Augen eines <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sportbootf%C3%BChrerschein_Binnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">amtlich anerkannten Sportbootf\u00fchrers &#8222;SBF &#8211; Binnen&#8220;<\/a> vor Ort zu \u00dcberpr\u00fcfen, ob sich die Sa\u00f4ne hier bei Gray f\u00fcr die Binnenschiffahrt eignen w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0121.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1901\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0121-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0121.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0121-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0121-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0121-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">N\u00f6rdliches, &#8222;linkes&#8220; Ufer der Sa\u00f4ne mit der Br\u00fccke bei Gray, Bild von 2018<\/p>\n<p>Die Antwort fiel eindeutig positiv aus. Rings um Gray befinden sich Anlagen f\u00fcr die\u00a0 Motor-Schiffahrt und es tummelten sich einige Sportboote auf dem Flu\u00df. Die rot-weissen Signaleinrichtungen auf dem Foto zeigen an, dass es sich hier um eine offizielle Wasserstrasse handelt. Die Schleuse mu\u00df einen H\u00f6henunterschied von vielleicht nur ca. 1 Meter verarbeiten, was f\u00fcr ein recht geringes Gef\u00e4lle des Flusses spricht. Das wiederum belegt die Hypothese, dass dieser Flu\u00df auch schon f\u00fcr die Wasserfahrzeuge tauglich war, als es noch keine Schleusen gab. Auf geht&#8217;s zur n\u00e4chsten Etappe nach Nordosten:<\/p>\n<h2>2.2.2 Autrey-l\u00e8s-Gray<\/h2>\n<p>In <strong>Autrey-l\u00e8s-Gray<\/strong> gab es ein Maison der Templer (<a href=\"http:\/\/www.templiers.net\/departements\/index.php?page=70#1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">templiers.net<\/a>). Die Kirche wird zur Templerzeit auch schon so oder in einer \u00e4hnlichen Form bestanden haben. Sie zeigt zwei f\u00fcr Templerkirchen typische Merkmale. Drei Fenster im Chor oder \u00fcber dem Eingang. Diese hier hat beides:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0099.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1899\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0099-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0099.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0099-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0099-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0099-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>\u00c9glise d&#8217;Autrey-l\u00e8s-Gray<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-020-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1837\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-020-1.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"819\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-020-1.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-020-1-281x300.jpg 281w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-020-1-624x665.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Westportal mit sog. Torh\u00fcter-Figuren<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-022.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1839 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-022-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-021.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1838 size-thumbnail alignright\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Provence-021-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Solche Kopfmasken links und rechts von T\u00fcren oder Fenstern sind mir schon h\u00e4ufig bei Bauwerken der Templer einerseits, etwa in Girona, Templecombe, Avallon und Montsaun\u00e8s (<a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/?p=664\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vgl. Katalonien I<\/a>) , und der Johanniter in <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/?p=1562\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rampillon<\/a> oder der Deutschordensritter in M\u00fcnnerstadt andererseits aufgefallen. Ob das aber wrklich eine Speziali\u00e4t der Ordensritter ist, vermag ich selbst jedenfalls nicht zu beurteilen, Weil ich viel h\u00e4ufiger Ordensritterkirchen besuche, fehlt mir vielleicht der ausreichende Vergleich mit &#8222;normalen&#8220; Kirchen. Nach Christina Berns, Chapelle Templi\u00e8re du Saulce d&#8217;Island <a href=\"https:\/\/independent.academia.edu\/ChristinaBerns\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(academia edu)<\/a> seien jedoch &#8222;solche Masken und Torh\u00fcter-Figuren &#8230; nichts Ungew\u00f6hnliches an romanischen und gotischen Kirchen- und Kapelleneing\u00e4ngen&#8220;.\u00a0 Der geneigte Leser m\u00f6ge seine Sichtweise dazu beisteuern, gerne mit Bildzuschriften. Wir werden &#8211; sei es wie es sei &#8211; im Burgund gleich noch eine weitere Kirche mit m\u00f6glichem Bezug zum Templerorden mit solchen Torh\u00fctern finden.<\/p>\n<h2>2.2.3 La Romagne, St.Maurice-sur-Vingeanne<\/h2>\n<p>Die n\u00e4chste Station der Templerstrasse war zugleich unser Domizil f\u00fcr diese Reise. Ich habe noch nie zuvor in solch einem Ch\u00e2teau gen\u00e4chtigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1844\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-011-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hauptgeb\u00e4ude La Romagne, <strong>21610 Saint-Maurice-sur-Vingeanne<\/strong><\/p>\n<p>Der derzeitige Bauzustand geht auf\u00a0 Pierre de Bosredon,\u00a0Kommandeur der Johanniter, zur\u00fcck, der die Commanderie in den Jahren 1458 und 1511 durch umfangreiche Bauma\u00dfnahmen v\u00f6llig neu befestigte und gestaltete (<a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Commanderie_de_La_Romagne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>):<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-034.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1847\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-034-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-034.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-034-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-034-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-034-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Befestigungst\u00fcrme an der Ostseite<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-035.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1848\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-035-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-035.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-035-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-035-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-035-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Porte Saint-Jean von Osten mit Br\u00fccke \u00fcber die Vingeanne<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-012.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1845\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-012-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-012.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-012-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-012-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-012-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Stallgeb\u00e4ude an der S\u00fcdseite des Gel\u00e4ndes<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-010.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1843\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-010-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-010.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-010-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-010-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-010-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Porte St. Jean von Westen. In diesem Geb\u00e4ude sind die G\u00e4stezimmer untergebracht.<\/p>\n<h2>2.2.4 Selongey<\/h2>\n<p>Gest\u00e4rkt nach einem wirklich leckeren Fr\u00fchst\u00fcck (es wurden eigens f\u00fcr uns von einem Fahrrad-Boten frische Croissants\u00a0 gebracht), machten wir uns zur n\u00e4chsten Etappe der Templerstrasse auf, die wir nach ca. 20 Minuten erreichten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-043.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1850\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-043.jpg\" alt=\"\" width=\"970\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-043.jpg 970w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-043-300x238.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-043-768x608.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-043-624x494.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 970px) 100vw, 970px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00c9glise Saint-Remi, <strong>21260 Selongey<\/strong><\/p>\n<p>Dass die Kirche (gebaut und modifiziert vom 13. Jh. bis zum 17. Jh., im Nationalregister klassifiziert seit 1908) direkt etwas mit dem Templerorden zu tun haben m\u00fcsse, ist wohl nicht belegbar. Sie befindet sich aber nach Aubarbier (S. 78)\u00a0 unmittelbar neben einem <em>Maison<\/em> der Templer, welches jedoch f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit nicht zug\u00e4nglich ist. Das betreffende Grundst\u00fcck ist nicht einsehbar und durch eine hohe Mauer gesch\u00fctzt. Wir haben das Auto als Trittleiter benutzt und so gelang wenigstens ein Foto, das einen mittelalterlichen Turm zeigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-049.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1851\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-049-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-049.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-049-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-049-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-049-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Es gibt nicht viel Literatur zu <strong>Selongey<\/strong>, also lassen wir die Bilder f\u00fcr sich sprechen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-041.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1849\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-041-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-041.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-041-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-041-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-041-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Saint-Remi, S\u00fcdfassade, sp\u00e4tgotisch<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-050.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1852\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-050-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-050.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-050-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-050-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-050-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Portal, romanisch, mit Torh\u00fcter-K\u00f6pfen. Nach <a href=\"https:\/\/independent.academia.edu\/ChristinaBerns\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berns<\/a> muss einer der beiden der hl. Remigius sein. Ich kann dabei nicht behilflich sein. Es sieht f\u00fcr mich aus wie in Templecombe und Autrey-l\u00e8s-Gray.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-054.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1854 size-thumbnail\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-054-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-052.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1853 size-thumbnail alignright\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-052-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>2.2.5 Busserotte-et-Montenaille<\/h2>\n<p>Im Gebiet dieser Gemeinde oder in unmittelbarer N\u00e4he von wenigen Kilometern befinden sich 4 interessante Templer-Ziele. Und dazu auch noch eine keltische Ansiedlung in 4 km Distanz. Und zwar <a href=\"https:\/\/www.cairn.info\/revue-archeosciences-2017-1-p-111.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beneuvre<\/a>. Die Orte liegen allesamt in Spaziergangsdistanz zusammen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-13-18.59.54.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1937\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-13-18.59.54-1024x649.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"396\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-13-18.59.54-1024x649.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-13-18.59.54-300x190.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-13-18.59.54-768x487.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-13-18.59.54-624x395.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-13-18.59.54.png 1059w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(Google maps)<\/p>\n<h3>2.2.5.1 Busserotte, Saint-Ambroise<\/h3>\n<p>Die n\u00e4chste Station der Strasse befindet sich 20 Km nordwestlich von Selongey in der Doppelgemeinde <strong>Busserotte-et-Montenaille<\/strong> ziemlich genau zwischen den beiden Weilern, die schon fast an der Grenze zum Nachbardepartement Haute-Marne liegen. Der Weg f\u00fchrt ein gutes St\u00fcck durch das Tal der Tille, die aber in Busserotte noch eher einem Bach als einem Flu\u00df \u00e4hnelt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1871\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-1-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-1.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-1-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-1-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-1-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Chapelle des Templiers Saint Ambroise, <strong>21580 Busserotte-et-Montenaille<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-large wp-image-1870\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-1-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"418\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-1.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-1-300x201.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-1-768x514.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-1-624x417.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach der vom Rotary Club Dijon angebrachten Tafel ist die Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Im Inneren der nur nach Voranmeldung zu besichtigenden Kirche bef\u00e4nden sich Grabsteine der Templer mit Kreuz und Schwert. Sodann g\u00e4be es ein Gem\u00e4lde aus der Templerzeit von den 12 Aposteln und wertvolle Heiligenstatuen aus sp\u00e4teren Jahrhunderten. Vor ca. zwei Jahren las ich, dass die Kapelle <a href=\"https:\/\/france3-regions.francetvinfo.fr\/bourgogne-franche-comte\/cote-d-or\/busserotte-et-montenaille-21-la-chapelle-saint-ambroise-ete-vandalisee-949994.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Opfer der Zerst\u00f6rungswut<\/a> geworden sei.<\/p>\n<h3>2.2.5.2 Montenaille<\/h3>\n<p>In der Schwestergemeinde <strong>Montenaille, <\/strong>die einige Kilometer oberhalb von<strong> Busserotte <\/strong>und der Kapelle liegt, soll es ein Krankenaus der Templer gegeben haben (<a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Busserotte-et-Montenaille\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>). Ich zeige zwei Geb\u00e4ude, die aus der Templerzeit stammen k\u00f6nnen und einen Grenzstein der Templer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-015.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1935\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-015-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-015.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-015-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-015-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-015-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Chateau de <strong>Montennaille<\/strong>, jetzt ein B &amp; B, in der Mitte der Rue des Templiers<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0070.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1940\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0070-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0070.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0070-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0070-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0070-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">mittelalterlich anmutender Geb\u00e4udekomplex am s\u00fcdlichen Ende der Rue des Templiers<\/p>\n<h3>2.2.5.3 Borne des Templiers<\/h3>\n<p>Ein paar hundert Meter vom n\u00f6rdlichen Ortseingang von <strong>Montenaille<\/strong> entfernt steht ein Grenzstein mit einem Templerkreuz:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0063.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1938\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0063-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0063.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0063-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0063-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0063-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Borne des templiers, <strong>Montenaille<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0064-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1947\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0064-1.jpg\" alt=\"\" width=\"773\" height=\"586\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0064-1.jpg 773w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0064-1-300x227.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0064-1-768x582.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0064-1-624x473.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 773px) 100vw, 773px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Hinweistafel erl\u00e4utert, dass der Grenzstein die Gerichtszust\u00e4ndigkeiten zwischen den Templern und der Herrschaft der nahegelegenen Ortschaft Grancey-le-Ch\u00e2teau regelt.<\/p>\n<h3>2.2.5.4 Fraignot-et-Vesvrotte<\/h3>\n<p>Vielleicht 3 km s\u00fcdwestlich von Busserotte liegt der Ort <strong>Fraignot-et-Vesvrotte<\/strong> in Sichtweite, sodass man sich leicht von der Kapelle Saint Ambroise aus etwa mit optischen Signalen h\u00e4tte mitteilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-089.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1944\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-089-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-089.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-089-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-089-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-089-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Chapelle des Templiers, <strong>Fraignot-et-Vesvrotte<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-092.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1945\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-092-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-092.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-092-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-092-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-092-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">gerader Chorabschlu\u00df, sog. <em>chevet-plat <\/em>und (ehemals) drei Fenster<\/p>\n<h3>2.2.5.5 Ferme-de-Montmorot<\/h3>\n<p>H\u00f6chstens ein Kilometer westlich von <strong>Fraignot-et-Vesvrotte <\/strong>befindet sich die<em> Ferme des Templiers<\/em> von Montmorot.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-084.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1941\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-084-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-084.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-084-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-084-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-084-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hinweisschild vor Ort<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-085.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1942\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-085-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-085.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-085-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-085-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-085-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Zufahrt von der Landstrasse. Es gibt keine Geb\u00e4udereste aus dem Mittelalter.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-086.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1943\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-086-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-086.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-086-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-086-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-086-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der typische Teich durfte aber bei keiner Commanderie fehlen.<\/p>\n<h2>2.2.6 Chatillon-sur-Seine<\/h2>\n<p>Die n\u00e4chsten beiden Stationen <strong>Bure-les-Templiers<\/strong> und <strong>Voulaines-les-Templiers<\/strong> \u00fcberspringen wir an dieser Stelle, denn dort begann der Bericht. Es war nur noch nachzutragen, dass auch am Ausgangspunkt der zu untersuchenden Strecke, n\u00e4mlich in <strong>Chatillon-sur-Seine<\/strong> eine Templerkapelle vorhanden ist.<\/p>\n<h2>2.2.6.1 Chapelle Saint Thiebault<\/h2>\n<p>Man mu\u00df sich vorbereiten, um diese Kapelle zu finden.\u00a0 Ch\u00e2tillon-sur-Seine ist schon zu gro\u00df, um zuf\u00e4llig ans Ziel zu kommen. Tip: Die Kapelle Saint-Thiebault liegt nahe der s\u00fcdwestlichen Ausfallstrasse Avenue Mar\u00e9chal Joffre (D980) an einer Schleife der Seine, etwas lieblos eingepfercht zwischen einem Supermarkt, einem Wohnblock, Garagenblocks und dem Parkplatz des Supermarktes. Man erreicht die Stelle, in dem man mit der D980 zun\u00e4chst \u00fcber die beiden Seine-Br\u00fccken f\u00e4hrt und gleich danach am Supermarkt rechts in die Rue de la Feuillee abbiegt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1861\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071.jpg\" alt=\"\" width=\"911\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071.jpg 911w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-300x253.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-768x647.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-071-624x526.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 911px) 100vw, 911px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ostchor &#8222;chevet plat&#8220;, Chapelle Saint-Thiebault, <strong>21400 Chatillon-sur-Seine<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-068.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1860\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-068-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-068.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-068-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-068-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-068-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nordseite<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-066.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1859\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-066-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-066.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-066-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-066-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-066-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ornamente \u00fcber dem Haupteingang. Die runden Gebilde stellen eine sich \u00f6ffnende und wieder schliessende Bl\u00fcte dar. Ein typisches Templersymbol, das den Anfang und das Ende, das Alpha und Omega, letztlich den Kreislauf des Lebens darstellt. Das gleiche Motiv gibt es in der Templerkapelle von <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/?p=21\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Cressac<\/strong><\/a> am Atlantik zu sehen, aber auch an der Templerkirche von <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/?p=64\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>S\u00fcpplingenburg<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1857\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-064-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">S\u00fcdseite der Kapelle Saint-Thiebault, vom Parkplatz<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-065.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1858\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-065-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-065.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-065-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-065-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-065-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Westfassade, vom Supermarkt aus gesehen<\/p>\n<p>Wenn man Fotos von dieser Kapelle machen m\u00f6chte, mu\u00df man seine Reise hierher unbedingt in den Winter legen. Im Sommer w\u00fcrde man &#8222;vor lauter B\u00e4umen&#8220; fast nichts von der Kapelle sehen. Leider hatte ich bei diesem Besuch nicht bemerkt, dass direkt hinter den Garagen die Seine vorbeiflie\u00dft und habe daher auch kein Foto vom Flu\u00dfufer mitgebracht. Auch dieser Ort kam also auf die To-do-Liste.<\/p>\n<h3>2.2.6.2 Das Mus\u00e9e du Pays Ch\u00e2tillonais in Ch\u00e2tillon-sur-Seine<\/h3>\n<p>Ren\u00e9 Joffroy, der Entdecker des F\u00fcrstengrabes von Vix, sollte mit seinen Vermutungen Recht behalten. Sie haben in der Tat gut verdient, die Kelten, an ihrem Waren-Umschlagplatz zwischen der Nordsee und dem Mittelmeer. Im Museum von Ch\u00e2tillon, welches man seit 2009 in der historischen Abtei Notre Dame untergebracht hat, kann man die Troph\u00e4e heute bestaunen, die die Griechen einer jungen keltischen F\u00fcrstin aus Dankbarkeit f\u00fcr den erfolgreichen Handel\u00a0 geschenkt haben. Bitte sehr: Der gr\u00f6\u00dfte griechische<em> Bronze-Krat\u00e9r<\/em> (Weinmischgef\u00e4\u00df) aller Zeiten&#8230;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-131.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1878\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-131-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-131.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-131-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-131-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-131-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">sog. <em>Voluten-Krater<\/em> von Vix.<\/p>\n<p>Zitat: &#8222;Die 1,64 Meter hohe Vase wiegt 208 Kilo. Ihr Fassungsverm\u00f6gen betr\u00e4gt 1.100 Liter.\u00a0 Die Vase wurde von griechischen Bronzek\u00fcnstlern im sechsten Jahrhundert vor Christus angefertigt und versinnbildlicht den regen Austausch zwischen den Kelten und den Mittelmeerv\u00f6lkern.&#8220; <a href=\"http:\/\/www.burgund-tourismus.com\/willkommen-in-burgund\/hauptattraktionen\/INCONBOU000V50021Y\/detail\/chatillon-sur-seine\/schatz-von-vix\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">(Burgund-Tourismus<\/a>)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-127.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1877\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-127-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-127.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-127-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-127-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/Burgund-127-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Tafel der Keltenorte zwischen Vix und der Sa\u00f4ne (Copyright Mus\u00e9e du Pays Ch\u00e2tillonais)<\/p>\n<p>Ich hatte diese Tafel nur beil\u00e4ufig fotografiert, weil ich eine Grafik mit dem Verlauf der Fl\u00fcsse im Burgund ben\u00f6tigte und erst jetzt wieder in meinem Fotoarchiv aufgefunden. Oberfl\u00e4chlich betrachtet liegen die Keltenorte ebenfalls wie an einer Kette in einem \u00e4hnlichen Bogen, wie &#8222;meine&#8220; Templerstrasse. Nur der Zielort Gray fehlt auch hier.<\/p>\n<h1>3. Nachtr\u00e4ge und letzte Ermittlungen, 3. Reise 2018<\/h1>\n<h2>3.1 Die Seine-Schleife bei Saint Thiebault in Ch\u00e2tillon-sur-Seine<\/h2>\n<p>Ein Tagesordnungspunkt f\u00fcr diese Reise war die Kl\u00e4rung der Frage, wie die Seine in unmittelbarer N\u00e4he zum Ausgangspunkt meiner Templerstrasse beschaffen sein w\u00fcrde. Hiervon h\u00e4ngt die Beantwortung der Frage ab, ob sich sich die Commanderie von <strong>Ch\u00e2tillon-sur-Seine<\/strong> als Warenumschlagsplatz h\u00e4tte eignen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0024.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1895\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0024-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0024.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0024-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0024-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0024-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das obenstehende Foto zeigt die Seine flu\u00dfabw\u00e4rts an der Br\u00fccke der Avenue Mar\u00e9chal Joffre kurz vor der Templerkapelle, die in Bildmitte hinter den B\u00e4umen etwas versteckt gerade noch zu erkennen ist (schmales romanisches fenster am Chorabschlu\u00df und rechte Seite des Giebels). Die Seine zeigte sich hier zwar einerseits schon ziemlich schnell, aber andererseits auch wieder schmal und recht flach. Die Aufnahme erfolgte im Apri (2018), soda\u00df nach der Jahreszeit von einem Wasserstand im oberen Bereich auszugehen sein w\u00fcrde. Die B\u00f6schung w\u00fcrde einen weiteren Anstieg von nur wenigen Zentimetern auch nicht mehr verdauen, sonst w\u00e4re die Kapelle \u00fcberflutet. Wie in der Bildmitte unten gut zu erkennen ist, reicht die Wassertiefe nicht aus, um hier einen Umschlagsplatz vermuten zu k\u00f6nnen. Da sich die Lage der Kapelle seit dem Mittelalter nicht ver\u00e4ndert haben kann,\u00a0 war das zu Zeiten der Templer auch schon so. Ich w\u00fcrde den Umschlagsplatz des Mittelalters weiter flu\u00dfabw\u00e4rts suchen m\u00fcssen.<\/p>\n<h2>3.2 Die Seine bei Vix<\/h2>\n<p>Um Kimmigs eingangs erw\u00e4hnteThese von dem &#8222;Flaschenhals der Seine&#8220; zu \u00fcberpr\u00fcfen, mu\u00dfte ich mir die Wasserst\u00e4nde und die n\u00e4heren Umst\u00e4nde des Gew\u00e4ssers im Ort Vix selbst ansehen. Obwohl die beiden Orte nur ca. 5-6 Kilometer auseinanderliegen, ist die Seine bei Vix schon erheblich breiter und lebhafter:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0013.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1916\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0013-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0013.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0013-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0013-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0013-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Die Seine n\u00f6rdlich von Vix<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0009.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1917\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0009-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0009.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0009-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0009-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0009-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Blick vom 280 m hohen Mont Roussillon, dem flacheren der beiden Gipfel des Mont Lassois, nach S\u00fcden auf den Oberlauf der Seine und die Stadt Ch\u00e2tillon-sur-Seine. Der typische Ausblick von einer keltischen H\u00f6hensiedlung. Dort stand auf einer Hinweistafel zu lesen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0007.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1919\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0007-1024x362.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"221\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0007.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0007-300x106.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0007-768x272.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0007-624x221.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zitat: &#8222;Schon in vorgeschichtlicher Zeit kontrollierte der Ort Vix die an dieser Stelle liegende strategisch wichtige Furt der Seine, von der aus die Seine schiffbar wurde.&#8220; Die Furt konnte ich tats\u00e4chlich auch vor Ort ausmachen. Sie liegt direkt unter einer Steinbr\u00fccke aus dem 16. Jahrhundert. Die Seine flie\u00dft dort die Furt wie ein Stauwehr hinab, auch wenn es nur ca. 50 cm sein m\u00f6gen. Vor der Furt l\u00e4uft die Seine relativ ruhig. Unmittelbar danach hat sich ein kleiner Wasserfall gebildet.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1894\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Steinbr\u00fccke \u00fcber der Furt von Vix<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2045\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-1-1024x643.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"392\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-1.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-1-300x188.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-1-768x482.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0012-1-624x392.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Hinter dem linken Br\u00fcckenbogen kann man die Abrisskante der Furt gut erkennen<\/p>\n<p>Die Steinbr\u00fccke wurde &#8211; so wie in Frank<strong>furt<\/strong> am Main &#8211; zweckm\u00e4ssigerweise direkt \u00fcber der Furt errichtet. Erstens kann man auf Furten leichter Br\u00fcckenpfeiler errichten und zweitens mu\u00df man nicht nach dem Br\u00fcckenbau die seit Jahrhunderten (oder Jahrtausenden?) festgestampfte Strasse umleiten.<\/p>\n<p>Damit waren wir \u00fcber die Schiffbarkeit der Seine in der Keltenzeit nachvollziehbar informiert. F\u00fcr Flachbodenk\u00e4hne mit geringem Tiefgang, die flu\u00dfabw\u00e4rts durch die Str\u00f6mung bewegt und flu\u00dfaufw\u00e4rts durch die Verwendung von Stangen &#8222;gestakt&#8220; wurden, reichte die Wassermenge ersichtlich aus. Es ist gut nachvollziehbar, dass unterhalb der Br\u00fccke ein Landungskai oder -steg bestanden hat, mithilfe dessen die Lastk\u00e4hne, die nach Norden abfahren, beladen und die von Norden ankommenden entladen wurden. \u00dcber die Fernstrasse &#8211; die auch zur Keltenzeit hier schon bestanden haben mu\u00df, sonst w\u00e4re die Furt sinnlos gewesen &#8211; fand dann der weitere Warenaustausch statt.<\/p>\n<p>Man darf das nicht mit den Anforderungen der heutigen Schifffahrt vergleichen. Auch kleine Sportboote d\u00fcrften hier nicht fahren. Die Schiffbarkeit der Seine endet heute offiziell schon viel weiter flu\u00dfabw\u00e4rts, und zwar bereits in Nogent-sur-Seine (Dept. Aube, Champagne).<\/p>\n<p>Es stellte sich hier nur noch die Frage, wie Vix und der Mont Lassois im Mittelalter bebaut oder besiedelt waren und ob auch die Templer den Schiffahrtsbetrieb hier genutzt haben k\u00f6nnten. Die Frage konnte ich zum Teil beantworten. Der h\u00f6here der beiden H\u00fcgel des Mont Lassois, der ca. 300 m hohe Mont Saint-Marcel war noch\u00a0 <a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/%C3%89glise_Saint-Marcel_de_Vix\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur Zeit der Merowinger<\/a> besiedelt. Und auch im Mittelalter. Seit dem Beginn des 12. Jahrhunderts, also zur Templerzeit, steht hier die romanische Kirche Saint-Marcel (Wikipedia, aaO). Es ist nicht selten, dass christliche Kirchen \u00fcber keltischen Kultpl\u00e4tzen errichtet wurden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1921\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0001-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0001.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0001-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0001-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0001-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Saint-Marcel de Vix, 12. Jahrhundert<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Es ist zwar weder historisch noch arch\u00e4ologisch belegt, dass die Templer etwa auch in Vix beg\u00fctert gewesen w\u00e4ren. Um den Landeplatz bei der Furt ausnutzen zu k\u00f6nnen, brauchten sie aber auch nicht notwendigerweise eine Commanderie. Ein (gepachteter) Lagerschuppen, von dem heute vielleicht nichts mehr nachgewiesen werden kann, h\u00e4tte vollkommen gen\u00fcgt. Es sind &#8211; wie gesagt &#8211; nur 5 Kilometer zur n\u00e4chsten Templerei in Ch\u00e2tillon-sur-Seine \u00fcber Land auf ebener Strasse und dazu ben\u00f6tigt\u00a0 man mit einem Pferdefuhrwerk gewi\u00df keine Stunde.<\/p>\n<p>Zwischenergebnis: Es ist erwiesen, dass Vix die n\u00f6rdliche Umladestation f\u00fcr die Kelten war. Da sich die \u00f6rtlichen Voraussetzungen, insbesondere die Lage der Furt, bis heute ersichtlich nicht nennenswert ge\u00e4ndert haben und Vix auch im fr\u00fchen Mittelalter fortlaufend besiedelt war, kommt Vix auch als n\u00f6rdlicher Ausgangspunkt f\u00fcr die Landbr\u00fccke zur Templerzeit &#8211; soweit ersichtlich widerspruchsfrei &#8211; in Betracht.<\/p>\n<h2>3.3 Der s\u00fcdliche Umladeplatz bei Gray<\/h2>\n<p>Widmen wir uns also sogleich der dr\u00e4ngenderen Frage nach dem s\u00fcdlichen Umladeplatz, also der Stelle, an der die \u00dcberlandstrecke endete und die Fracht wieder auf Wasserfahrzeuge mit dem Ziel nach S\u00fcden, zum Mittelmeer, umgeladen werden konnten.<\/p>\n<h3>3.3.1 Die Templer in Gray<\/h3>\n<p>Ich habe noch einmal s\u00e4mtliche, mir zur Verf\u00fcgung stehende Literatur \u00fcberpr\u00fcft und es bleibt bei der bisherigen Feststellung, dass es dort entweder keinen Templersitz gab, oder ein solcher urkundlich nicht belegbar oder (derzeit?) arch\u00e4ologisch nicht auffindbar ist. Darauf kommt es aber nicht entscheidend an. Es ist ohne weiteres m\u00f6glich, dass die Templer auch am n\u00f6rdlichen Umladekai nur einen Schuppen gepachtet oder gar nur ein evtl. \u00fcberdachtes Zwischenlager benutzt haben.\u00a0 Sie haben auch an den Seeh\u00e4fen oft nur f\u00fcr Hafendienstleistungen (Collioure, Marseille, La Rochelle) bezahlt und mussten nicht notwendigerweise an jedem Hafen eine Commanderie unterhalten. Das Lager h\u00e4tte sich genauso gut in dem nur 10 Km entfernten Ort Autrey-l\u00e8s-Gray befunden haben\u00a0 k\u00f6nnen. Sobald dort die Nachricht einging, dass Wasserfahrzeuge zur Umladung angelandet seien und bereitst\u00fcnden, h\u00e4tte man die Fuhrwerke von <strong>Autrey-l\u00e8s-Gray<\/strong> in Bewegung setzen und so eine reibungslose Umladung unter Zuhilfenahme gepachteter Hafenanlagen (Kais, Kr\u00e4ne oder Rampen?) gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen. Zudem lag der Ort Gray an dem linken bzw. s\u00fcdlichen Ufer der Sa\u00f4ne und der Kai zum Umladen h\u00e4tte sich zweckm\u00e4ssigerweise am rechten bzw. n\u00f6rdlichen Ufer befinden sollen.<\/p>\n<h3>3.3.2 Die Kelten in Gray<\/h3>\n<p>Eine letzte Frage war bisher noch offen geblieben: K\u00f6nnte Gray der namentlich bisher nicht bekannte F\u00fcrstenh\u00fcgel an der Sa\u00f4ne sein? Ich hatte w\u00e4hrend des Verfassens dieses Berichtes\u00a0 im Internet bisher nur in der Seite der sogenannten <a href=\"http:\/\/www.kelten-info-bank.de\/impressum.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kelten-Info-Bank<\/a>, betrieben von Mitgliedern des Vereins Donnersberger Kelten e.V. unter der Fachberatung u.a. des RGZM in Mainz einen einzigen Hinweis auf eventuelle Zusammenh\u00e4nge entdeckt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-08-21.51.28.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1925\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-08-21.51.28.png\" alt=\"\" width=\"907\" height=\"178\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-08-21.51.28.png 907w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-08-21.51.28-300x59.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-08-21.51.28-768x151.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-08-21.51.28-624x122.png 624w\" sizes=\"(max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.kelten-info-bank.de\/furstensitze2.html#Grey-u\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quelle: Kelten-info-Bank <\/a><\/p>\n<p>Die Internetrecherche ergab jedoch auch, dass Martin Kuckenburg sich den Kelten am Mont Lassois noch ein weiteres Mal in seinem neueren Buch &#8222;Das Zeitalter der Keltenf\u00fcrsten&#8220; von\u00a0 2010 gewidmet hat. Ich habe das Buch sofort bestellt und es ist kurz vor Fertigstellung dieses Berichtes eingetroffen. Nach Kuckenburg haben die mitteleurop\u00e4ischen F\u00fcrstensitze eine &#8222;Schl\u00fcsselrolle im hallstattzeitlichen Fernverkehrsnetz gespielt&#8220; und lagen vielfach an verkehrstechnisch g\u00fcnstigen Knotenpunkte der gro\u00dfen Fl\u00fcsse (S. 168). Nach den Feststellungen von Pauli, 1993, l\u00e4gen F\u00fcrstenburgen mehrheitlich an schiffbaren Fl\u00fcssen und die jeweils reichsten F\u00fcrstensitze verf\u00fcgten \u00fcber einen Umschlagplatz vom Land- auf den Wasserweg, &#8222;wo man nach der \u00dcberwindung der europ\u00e4ischen Hauptwasserscheiden am besten von Saumtieren oder Karren auf K\u00e4hne umlud.&#8220; Es folgt eine Auflistung von 4 F\u00fcrstensitzen einschlie\u00dflich dem am Mont Lassois. Gray wird in dieser Aufz\u00e4hlung jedoch noch nicht genannt (zitiert nach Kuckenburg, a.a.O). An anderer Stelle weist Kuckenburg darauf hin,\u00a0 dass\u00a0die Burg des F\u00fcrsten, die regelm\u00e4ssig den politischen und wirtschaftlichen Mittelpunkt des Herrschaftsbereiches markierte, eine zentrale Bedeutung hatte (aaO, S. 209).<\/p>\n<p>Was zeichnet also eine \u00d6rtlichkeit der Kelten aus, um sie als F\u00fcrstensitz zu qualifizieren?<\/p>\n<p>Sie mu\u00dfte <strong>erstens <\/strong>als Warenumladepunkt geeignet sein. Das ist der Fall, wenn sich ein schiffbarer Fluss in unmittelbarer N\u00e4he befindet. Dass die Sa\u00f4ne bei Gray im Mittelalter schiffbar war, haben wir bereits gezeigt. Dass dies auch zur Keltenzeit schon so war, ergibt sich zum einen aus der hohen Anzahl von intakten Weinamphoren aus der Provence und der im Kapitel 2.1 nachgewiesenen Dichte von Tonscherben, die in unmittelbarer Umgebung der heutigen Stadt Gray gefunden worden sind. Zum anderen war die Sa\u00f4ne nachweislich zur Keltenzeit in Bragny, ca. 80 Km unterhalb von Gray, der mit Abstand bedeutendste Umschlagplatz im Burgund f\u00fcr Waren aus dem S\u00fcden und auf dieser relativ geringen Distanz hat sich ersichtlich weder die Neigung, noch die Breite oder die Wasserkapazit\u00e4t des Flussbettes wesentlich ver\u00e4ndert. Gray ist also nicht nur als Warenumschlagsplatz geeignet, sondern sogar daf\u00fcr pr\u00e4destiniert.<\/p>\n<p>Und <strong>zweitens<\/strong> m\u00fc\u00dfte das Gel\u00e4nde um die \u00d6rtlichkeit den Bau einer Burg oder einer burg\u00e4hnliche H\u00f6hensiedlung gestatten. Ich bin der Ansicht, dass Gray auch diesen Test besteht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0120.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2001\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0120-1024x639.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"390\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0120.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0120-300x187.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0120-768x479.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0120-624x389.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0Blick auf Gray vom linken Ufer nach S\u00fcden<\/p>\n<p>Auch wenn das Niveau des mittelalterlichen Zentrums von Gray nur ca. 30 Meter h\u00f6her liegt, als das Gel\u00e4nde am Sa\u00f4ne-Ufer, sieht man die Erhebung recht nahe beim Ufer auf diesem Foto bereits deutlich. In unmittelbarer N\u00e4he zum Zentrum der Altstadt und der Kirche befand sich im Mittelalter eine Burg, die man vom Ufer aus nur \u00fcber eine recht steile (Treppen-)Stiege erreichte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0134.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2003\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0134-1024x709.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"433\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0134.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0134-300x208.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0134-768x532.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0134-624x432.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Nur noch ein mittelalterlicher Turm und \u00dcberreste der Burgmauer sind erhalten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0137.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1978\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0137-1024x525.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0137.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0137-300x154.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0137-768x394.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0137-624x320.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Hauptsache scheint mir jedoch zu sein, dass von dieser Erhebung aus die Sa\u00f4ne perfekt \u00fcberwacht werden konnte und auch ein Fernblick in das Hinterland des Herrschaftsgebiets nach allen Richtungen st\u00f6rungsfrei m\u00f6glich war. Ein Blick auf Gray im Google-maps Gel\u00e4ndemodus zeigt, dass die Erhebung sich von dieser Gel\u00e4ndekante als H\u00f6henzug etwa 200 Meter weit nach S\u00fcden fortsetzt, soda\u00df auch eine H\u00f6hensiedlung hier m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man in Kuckenburgs neuerem Buch von 2010 noch auf Seite 171 eine die Abbildung 34 b den F\u00fcrstensitz zwischen dem Mont Lassois und Bragny an der Sa\u00f4ne noch vorsichtig mit einem Fragezeichen bezeichnet hat, fand ich zu meiner grossem Freude und Erleichterung auf Seite 25 in der Abb. 4 eine aktualisierte Version der oben abgebildeten Karte der Verbreitung von griechischen Amphoren aus dem Buch von 2004 und hier hat nun erstmals auch der Ortsname Gray Eingang in die Liste der keltischen F\u00fcrstensitze mit Warenumschlagsm\u00f6glichkeiten gefunden. (q.e.d.?)<\/p>\n<p>Es d\u00fcrfte damit keinen vern\u00fcnftigen Zweifeln mehr begegnen, dass meine Ausgangsannahme auch insoweit zutreffend ist.<\/p>\n<h2>3.4 Der alternative Umschlageplatz bei Til-Chatel<\/h2>\n<p>Wie dem Plan im Museum von Ch\u00e2tillon-sur-Seine weiter zu entnehmen war, hatte sich der Keltenstamm der Lingonen auch im Gebiet der Gemeinde Til-Ch\u00e2tel in ihrem <a href=\"http:\/\/www.til-chatel.fr\/l-eglise-saint-florent\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Tilena<\/em> <\/a>genannten Ort niedergelassen. Dieser Ort liegt exakt an der Via Agrippa, 40 Km s\u00fcdwestlich von Langres, auf dessen Hochplateau zu Zeiten der Lingonen unter dem Namen <em>Andematunum<\/em> eine bedeutende H\u00f6hensiedlung bestanden hatte, und 25 Km nord\u00f6stlich von Dijon (<em>Divo<\/em>).<\/p>\n<p>Als ich mir vor wenigen Wochen erstmals wieder den Plan des Museums von Ch\u00e2tillon vornahm, stellte ich \u00fcberrascht fest, dass auch Selongey sowohl f\u00fcr die Kelten als auch die Templer ein St\u00fctzpunkt war. Auch der ebenfalls den Kelten zugeschriebene Ort Til-Ch\u00e2tel war mir als Templerstation ein Begriff. Sie waren dort mit mir gemeinsam im Februar 2017 auf der Suche nach der <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/?p=1398\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ferme des Templiers de Fontenotte<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0083.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1958\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0083-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0083.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0083-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0083-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0083-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Rue de Langres, wenige hundert Meter n\u00f6rdlich von Til-Ch\u00e2tel mit Blick nach Nordosten auf die Br\u00fccke \u00fcber die Tille. Die heutige Landstra\u00dfe D974 f\u00fchrt &#8211; abgesehen von einer kleinen Kurskorrektur bei Vaux-sous-Aubigny &#8211; kerzengerade\u00a0 nach Langres. Es ist die Via Agrippa der R\u00f6mer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0086-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1960\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0086-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0086-1.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0086-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0086-1-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0086-1-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Blick von der Rue de Langres auf den Oberlauf der Tille<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0085.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1959\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0085-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0085.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0085-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0085-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0085-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Unterlauf der Tille bei Til-Ch\u00e2tel zeigt ebenfalls ausreichende Breite und Tiefe f\u00fcr Flachbodenk\u00e4hne<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0088.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1961\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0088-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"417\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0088.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0088-300x200.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0088-768x512.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/DSC_0088-624x416.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Wald hinter dem Abfahrtsschild von der D974 markiert die \u00d6rtlichkeit des Weihers neben der Commanderie Fontenotte<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-14-22.10.14-1.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-1966 size-full\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-14-22.10.14-1.png\" alt=\"\" width=\"578\" height=\"646\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-14-22.10.14-1.png 578w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-14-22.10.14-1-268x300.png 268w\" sizes=\"(max-width: 578px) 100vw, 578px\" \/><\/a>Wie man diesen obigen Kartenausschnitt gut entnehmen kann, laufen einige hundert Meter westlich der oben gezeigten Br\u00fccke bei Til-Ch\u00e2tel eine Vielzahl wesentlich kleinerer B\u00e4che zusammen, die wohl teilweise ebenfalls Tille genannt werden. Ich habe an einigen dieser Wasserl\u00e4ufe stichprobenartig angehalten und bin vorl\u00e4ufig der Meinung, dass die Tille und ihre Zul\u00e4ufe oberhalb von Til-Ch\u00e2tel aufgrund ihrer geringen Tiefe, Neigung und Breite f\u00fcr Wasserfahrzeuge nicht geeignet ist.<\/p>\n<p>Ab der oben gezeigten Br\u00fccke der Rue de Langres \u00e4ndert sich ersichtlich das Bild. Die Commanderie Fontenotte befindet sich im Bereich des unteren Kreises. 200 Meter westlich der Commanderie gibt es heute einen (mit gew\u00f6hnlichem Schuhwerk unzug\u00e4nglichen) Weiher oder T\u00fcmpel (Markierung 2). Man sieht deutlich, dass es zwischen dem T\u00fcmpel und der Autoroute de Lorraine-Bourgogne E17 einen Wasserlauf gibt, der vom Weiher aus in nord\u00f6stliche Richtung auf genau den Punkt zuh\u00e4lt, an dem die Tille mit der geringsten Entfernung die Commanderie passiert. Es dr\u00e4ngt sich geradezu auf, dass dieser (wohl k\u00fcnstlich angelegte?) Wasserlauf einstmals dazu bestimmt war, das Weiherbecken mit dem Unterlauf der Tille zu verbinden. Als der Bahndamm und sp\u00e4ter die Autobahn errichtet wurden, gab es offensichtlich f\u00fcr dieses Gew\u00e4sser keine Verwendung mehr, soda\u00df es gekappt bzw. umgeleitet wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-28-17.54.03.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2043\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-28-17.54.03-1024x519.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"317\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-28-17.54.03-1024x519.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-28-17.54.03-300x152.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-28-17.54.03-768x390.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-28-17.54.03-624x317.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-28-17.54.03.png 1240w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es dr\u00e4ngt sich der Verdacht auf, dass auch der Weiher k\u00fcnstlich angelegt oder modifiziert worden ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fontenotte.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2039\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fontenotte-1024x599.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"366\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fontenotte-1024x599.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fontenotte-300x176.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fontenotte-768x450.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fontenotte-624x365.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Fontenotte.png 1317w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Commanderie Fontenotte, Til-Ch\u00e2tel, mit rechteckig ausgegrabenem Wasserbecken und einem kleinen Forellenteich direkt bei der Commanderie. Der Kanal zur Tille ist ebenfalls zu erkennen.<\/p>\n<p>Die markierte s\u00fcd\u00f6stliche Ecke des Weihers oder Beckens ist k\u00fcnstlich begradigt und ann\u00e4hernd rechteckig ausgestaltet worden. Die N\u00e4he zur Commanderie betr\u00e4gt ca. 150 Meter. Es kommt jetzt darauf an, wie alt dieses Becken ist und ob der Kanal von dort bis zum Fluss a) k\u00fcnstlich ausgehoben und b) zumindestens breit genug war, um Lastk\u00e4hne vom Flu\u00df in dieses Becken und <em>vice versa<\/em> ziehen (treideln) zu k\u00f6nnen. W\u00fcrden sich diese Fragen bejahen lassen, k\u00f6nnte man daran denken, dass dieses Becken evtl. als Winterlager f\u00fcr Lastk\u00e4hne oder gar als Hafen installiert wurde. Es w\u00e4re dann zu untersuchen, ob man ggf. Reste von Kaianlagen, Pollern oder Laderampen heute noch dort entdecken kann. Ich hatte kein\u00a0 geeignetes Schuhwerk dabei. Also mu\u00df ich wohl nochmal dorthin. Zumindestesn befeuert ein solcher Befund die Imagination und Spekulation. Ohne R\u00e4tsel w\u00e4re das Leben langweilig.<\/p>\n<h1>4. Zwischenergebnisse<\/h1>\n<h2>4.1 Die Stationen der Keltenroute<\/h2>\n<p>Nemen wir uns nochmal die Karte aus dem Keltenmuseum vor. Der nachstehende Ausschnitt l\u00e4sst eine &#8222;Keltenstrasse&#8220; zwischen Nod-sur-Seine einerseits und Til-Ch\u00e2tel andererseits deutlich erkennen. Diese Strasse hat eine \u00e4hnliche Kr\u00fcmmung wie die Templerstrasse in diesem Bereich. Sie liegt aber nicht im Tal der Ource, sondern teilweise ca. 10 Km weiter s\u00fcdlich der Ource und bei der Tille, die bei Beneuvre entspringt. Die Quelle der Ource liegt nur wenige Km neben der Quelle der Tille. Auch diese Keltenstrasse &#8222;zielt&#8220; auf den n\u00e4chsten Punkt der Sa\u00f4ne, n\u00e4mlich nach Gray. Die gerade Linie von Vix \u00fcber Beneuvre und Selongey schneidet die Sa\u00f4ne bei Gray.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-127.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1979\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-127-1024x556.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"339\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-127.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-127-300x163.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-127-768x417.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-127-624x339.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Ausschnitt aus der Karte aus dem Museum von Ch\u00e2tillon-sur-Seine<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Strecke von Vix\u00a0 \u00fcber Beneuvre und Selongey nach\u00a0 Gray<\/p>\n<h3>4.1.1 Nod-sur-Seine<\/h3>\n<p>\u00dcber den Keltenort bei Nod-sur Seine ist offenbar nicht allzu viel bekannt, ausser, dass dort eine Statue \u00fcber &#8222;die wieder erstarkende Europa&#8220; gefunden werden konnte (<a href=\"https:\/\/fr.wikipedia.org\/wiki\/Nod-sur-Seine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>).<\/p>\n<h3>4.1.2 Saint-Germain-le-Rocheux, &#8222;Le Tremblois&#8220;<\/h3>\n<p>Einen Ort namens &#8222;Le Tremblois&#8220; sucht man &#8211; jedenfalls in dieser Gegend &#8211; vergeblich auf der Karte. Bei <a href=\"https:\/\/wikivisually.com\/lang-fr\/wiki\/Saint-Germain-le-Rocheux\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a> kann man immerhin in Erfahrung bringen, dass es im Gebiet der heutigen Gemeinde Saint-Germain-le-Rocheux, die eine sch\u00f6ne mittelalterliche Kirche ihr Eigen nennen kann, einen Tempel der Gallier, einen sogenannten <em>fanum<\/em>, gegeben hat. Die Ausgrabungen und Konservierungen sind m\u00f6glicherweise noch im Gange.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/800px-Saint-Germain13.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-1981\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/800px-Saint-Germain13.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/800px-Saint-Germain13.jpg 800w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/800px-Saint-Germain13-300x169.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/800px-Saint-Germain13-768x432.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/800px-Saint-Germain13-624x351.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Fanum Le Trembloy (<a href=\"https:\/\/wikivisually.com\/lang-fr\/wiki\/Saint-Germain-le-Rocheux\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>)<\/p>\n<h3>4.1.3 Essarois<\/h3>\n<p>\u00dcber Essarois ist bekannt, dass dort ein Tempel des Apollo Vindonnus ausgegraben wurde (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Vindonnus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>). Weiterf\u00fchrende Literatur zu diesem Fund finden Sie <a href=\"http:\/\/bibnum.enc.sorbonne.fr\/omeka\/files\/original\/cd4a7df915609f063d7c8b2fc3b822c4.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>. Es sind dort einige sehr ansprechende Objekte aufgetaucht (<a href=\"http:\/\/lupa.at\/26127\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bilddatenbank zu antiken Steindenkm\u00e4lern<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Essarois.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-1984\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Essarois-1024x541.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"330\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Essarois-1024x541.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Essarois-300x158.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Essarois-768x406.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Essarois-624x330.jpg 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Essarois.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a9 Chatillon-sur-Seine &#8211; Mus\u00e9e du Pays Ch\u00e2tillonnais, Foto: Ortolf Harl, 2015 Dezember<\/p>\n<p>Angeblich wurde im Gebiet der Gemeinde im 19. Jahrhundert noch ein weiterer aufsehenerregender Fund gemacht. Zumindest kursieren seit mehr als hundert Jahren Ger\u00fcchte um mysteri\u00f6se Darstellungen auf einem angeblichen Beh\u00e4ltnis aus Elfenbein, das zu der Sammlung eines gewissen Ducs de Blacas geh\u00f6rt haben und\u00a0 bei Ausgrabungen im Keller des Schlosses von Chastenay in Essarois entdeckt worden sein soll. Ein gewisser H\u00e9ron de Villefosse will in dieser Darstellung einen &#8222;Baphomet&#8220; der Templer erblickt haben (Literatur finden Sie <a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?id=buV-CwAAQBAJ&amp;pg=PT65&amp;lpg=PT65&amp;dq=Baphomet+Essarois&amp;source=bl&amp;ots=_eMMJPjpzC&amp;sig=ZUw__Mt7umuFhmQWMLQK2LLbjYU&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjZ243GlMzaAhUBGywKHf4jBjUQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;q=Baphomet%20Essarois&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/BaphometEarly1.gif\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1985 aligncenter\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/BaphometEarly1.gif\" alt=\"\" width=\"214\" height=\"320\" \/><\/a>sogenannter &#8222;Baphomet&#8220; von Essarois<\/p>\n<p>Joseph Freiherr von Hammer-Purgstall (* 9. Juni 1774 \u2020 23. November 1856 in Wien) hatte sich leidenschaftlich in der streitigen Diskussion \u00fcber diese Abbildung mit anderen Autoren im neunzehnten Jahrhundert auseinandergesetzt. N\u00e4heres finden Sie in meinem <a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/?p=442\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beitrag von 2014<\/a>. Ich halte von dieser Sache nichts. Das Objekt &#8211; falls es tats\u00e4chlich jemals existiert haben sollte, was umstritten ist &#8211; hat nur insoweit mit den Templern zu tun, als dass Essarois nur ca. 7 Km von einer Templercommanderie entfernt liegt. Der Stil der Darstellung ist eindeutig NICHT mittelalterlich.<\/p>\n<h3>4.1.4 Beneuvre<\/h3>\n<p>In Beneuvre sind umfangreiche arch\u00e4ologische Grabungen vorgenommen worde und dabei sind erhebliche Mengen an Siedlungsspuren freigelegt worden. Literatur dazu finden Sie bei <a href=\"https:\/\/www.cairn.info\/revue-archeosciences-2017-1-p-111.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Arch\u00e9o sciences<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-21-22.44.57.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2011 size-medium aligncenter\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-21-22.44.57-249x300.png\" alt=\"\" width=\"249\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-21-22.44.57-249x300.png 249w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-21-22.44.57-624x751.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-21-22.44.57.png 687w\" sizes=\"(max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Darstellung von Ausgrabungsbefunden in Beneuvre (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=Beneuvre+celtique&amp;client=firefox-b&amp;tbm=isch&amp;source=iu&amp;ictx=1&amp;fir=RtRTAooTFWCLpM%253A%252CeoIl4qySj8Z9NM%252C_&amp;usg=__EYjfSJdDQF1bn1YR0kxndRXptkw%3D&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwiByMfbnczaAhWF3iwKHdd9ALIQ9QEIOjAE#imgrc=RtRTAooTFWCLpM:\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Copyright Cairn<\/a>)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-058-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2010\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-058-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"469\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-058-1.jpg 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-058-1-300x225.jpg 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-058-1-768x576.jpg 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Burgund-058-1-624x468.jpg 624w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dieser Grenzstein mit Templerkreuz findet sich ebenfalls im Gebiet der Gemeinde Beneuvre (<a href=\"http:\/\/www.christaldesaintmarc.com\/une-borne-templiere-a-beneuvre-a94549478\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pays ch\u00e2tillonais<\/a>). Das ist ein weiteres Besipiel, wie nahe die Orte und Wege der Templer und der Kelten tats\u00e4chlich beieinander gelegen haben.<\/p>\n<h3>4.1.5 Selongey<\/h3>\n<p>Im Jahre 50 n.Chr. begannen die Lingonen Gebiet der Gemeinde Selongey mit dem Weinbau, wie die dort ausgegrabenen Reste einer gallisch-r\u00f6mischen Weinpresse bezeugen (<a href=\"https:\/\/wikivisually.com\/lang-fr\/wiki\/Selongey\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WikiVisually<\/a>). Ausserdem wurde eine gallisch-r\u00f6mische Villa (sogenannte Proto-Villa) ausgegraben (<a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/312234123_Selongey_Cote_d%27Or\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">researchgate<\/a>).<\/p>\n<h3>4.1.6 Til-Ch\u00e2tel<\/h3>\n<p>Til-Ch\u00e2tel, das antike <em>Tilena<\/em>, ist als eine der Hauptst\u00e4dte des Keltenstammens der Lingonen ber\u00fchmt geworden (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St-Florent-St-Honor%C3%A9_(Til-Ch%C3%A2tel)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>). Dort befand sich auch ein R\u00f6merkastell (<a href=\"http:\/\/www.til-chatel.fr\/l-eglise-saint-florent\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homepage der Gemeinde<\/a>). Aber auch hier ist wieder eine erstaunliche N\u00e4he zu den Templern festzustellen. Zum einen befindet sich &#8211; wie bereits erw\u00e4hnt &#8211; keine drei Kilometer weiter s\u00fcdlich die<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.24.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-full wp-image-2021\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.24.png\" alt=\"\" width=\"812\" height=\"586\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.24.png 812w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.24-300x217.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.24-768x554.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.24-624x450.png 624w\" sizes=\"(max-width: 812px) 100vw, 812px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Ferme de Fontenotte<\/strong><\/p>\n<p>Zum anderen kann man in der Kirche Saint-Florent-et-Saint-Honor\u00e9 in Til-Ch\u00e2tel Grabsteine ber\u00fchmter Tempelritter aus dem sp\u00e4ten 11. bis fr\u00fchen 12. Jahrhundert\u00a0 betrachten, zum Beispiel den von<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.04.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2020 aligncenter\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.04.png\" alt=\"\" width=\"441\" height=\"597\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.04.png 441w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Screenshot-2018-04-22-14.31.04-222x300.png 222w\" sizes=\"(max-width: 441px) 100vw, 441px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Guy III. de Til-Ch\u00e2tel, Tempelritter und Herr von Til-Ch\u00e2tel und Pichanges. (<a href=\"https:\/\/www.geocaching.com\/geocache\/GC6GT75_tttil-sur-la-trace-des-templiers-til-chatel?guid=559c6c73-63d7-4431-96d0-75c37cef61a3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Geocaching<\/a>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>4.1.7 Die Distanzen der Stationen der Keltenroute<\/h3>\n<ol>\n<li>Nod-sur-Seine &#8211; Saint Germain-le-Rocheux 9 km<\/li>\n<li>Saint Germain-le-Rocheux &#8211; Essarois 9,5 Km<\/li>\n<li>Essarois &#8211; Beneuvre 16 Km<\/li>\n<li>Beneuvre &#8211; Til-Ch\u00e2tel 30 Km<\/li>\n<li>Beneuvre &#8211; Selongey 28 Km<\/li>\n<li>Selongey &#8211; Til-Ch\u00e2tel 11 Km<\/li>\n<\/ol>\n<h2>4.2 Die Stationen der Templerroute<\/h2>\n<p style=\"text-align: left;\">Wir hatten schon gesehen, da\u00df manche der oben erl\u00e4uterten Templerorte auf der Strecke zwischen dem oberen Umladepunkt an der Furt von Vix bzw. Ch\u00e2tillon-sur Seine und dem Endpunkt bei Gray untereinander einen Abstand von ca. 15 Km, ca. 20 Km oder auch ca. 30 Km haben. F\u00fcr einen reitenden Boten oder eine kleine Gesandschaft zu Pferde sind 15 Km Tagesetappen eine reine Zeitverschwendung. Die <a href=\"http:\/\/www.schreibwerkstatt.de\/pro-tag-mogliche-strecke-mit-pferden-t41205.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meinungen<\/a> gehen auseinander, ob man einem Pferd Tagesetappen von 40 Km oder gar mehr zumuten kann, was nicht unm\u00f6glich zu sein scheint, aber auch nicht immer erforderlich gewesen sein wird. Es soll auch davon abh\u00e4ngen, ob man das Pferd an den Etappenstationen tauschen kann. Ich habe noch nichts davon gelesen, dass die Templer Reitpferdetausch f\u00fcr Eilboten angeboten h\u00e4tten. Meines Wissens hatten die Templer jeweils ihre eigenen Pferde zugeteilt bekommen. Sei es wie es sei, eine Tagesetappe von 30 &#8211; 40 Kilometern kann man von einem Reiter erwarten, auch wenn das Pferd nur die Nacht zum Ausruhen hat. F\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger wird ein Tagesmarsch von 22,5 Km f\u00fcr m\u00f6glich gehalten (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reisegeschwindigkeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>). F\u00fcr <a href=\"https:\/\/books.google.de\/books?id=JetsAQAAQBAJ&amp;pg=PA67&amp;lpg=PA67&amp;dq=Wie+weit+kommt+man+mit+einem+beladenen+Ochsenkarren+am+Tag&amp;source=bl&amp;ots=GFYSp88Qgu&amp;sig=QX7AJ8l_rdgxB_Daz3bY5bDcmTI&amp;hl=de&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwilpN_i_63aAhWqC8AKHYddBTAQ6AEILjAB#v=onepage&amp;q=Wie%20weit%20kommt%20man%20mit%20einem%20beladenen%20Ochsenkarren%20am%20Tag&amp;f=false\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ochsenkarren<\/a> wird man wohl Tagesdistanzen von 15-20 Km kalkulieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>4.2.1 Der &#8222;Expressweg&#8220; der Templer<\/h3>\n<p>Nehmen wir also an, ein Templer w\u00e4re mit nur leichtgewichtigen Lasten oder mit Depeschen, Dokumenten bzw. M\u00fcnzen zu Pferde unterwegs gewesen. Er h\u00e4tte f\u00fcr die hier zu beurteilende Templerstrasse &#8211; ohne das Pferd wechseln zu m\u00fcssen &#8211; max. 3 Tage gebraucht:<\/p>\n<ol>\n<li>Tag: Vix &#8211; Ch\u00e2tillon-sur-Seine (6 Km) &#8211; Bure-les-Templiers (weitere 30 Km) = Total 36 Km<\/li>\n<li>Tag: Bure-les-Templiers &#8211; Selongey = Total 32 Km<\/li>\n<li>Tag: Selongey &#8211; Autrey-l\u00e8s-Gray (28 Km) &#8211; Nordufer Gray (weitere 8 Km) = Total 34 Km<\/li>\n<\/ol>\n<h3>4.2.2 Der &#8222;Karrenweg&#8220; der Templer<\/h3>\n<p>Mit einem Ochsenkarren oder zu Fu\u00df w\u00e4re das nur schwerlich machbar. Hier h\u00e4tten sich folgende Etappen von 15-20 Km angeboten:<\/p>\n<ol>\n<li>Tag: Chatillon-sur-Seine &#8211; Voulaines-les-Templiers 18 Km<\/li>\n<li>Tag: Voulaines-les-Templiers &#8211; Bure-les-Templiers 15 Km<\/li>\n<li>Tag: Bure-les-Templiers &#8211; Busserotte-et-Montenaille 13 Km<\/li>\n<li>Tag: Busserotte-et-Montenaille &#8211; Selongey 20 Km<\/li>\n<li>Tag: Selongey &#8211; Saint Maurice-sur-Vingeanne 20 Km<\/li>\n<li>Tag: Saint-Maurice-sur-Vingeanne &#8211; Autrey-l\u00e8s-Gray 13 Km und nach Gray weitere 8 Km = Total 21 Km<\/li>\n<\/ol>\n<h3>4.2.3 Die alternative Tille-Route<\/h3>\n<ol>\n<li>Busserotte-et-Montenaille &#8211; Villey-sur-Tille 15 Km<\/li>\n<li>Villey-sur-Tille &#8211; Ferme de Fontenotte 8 Km<\/li>\n<li>Ferme de Fonenotte &#8211; Ruffey-l\u00e8s-Echirey 20 Km<\/li>\n<li>Ruffey-l\u00e8s-Echirey &#8211; Fauvernay 16 Km<\/li>\n<li>Fauvernay &#8211; Trouhans 16 Km<\/li>\n<\/ol>\n<h1>5. Fazit<\/h1>\n<p>Sowohl die Kelten als auch die Templer haben zwischen den Punkten Vix und Gray eine mit Stationen in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden versehene, etwa 100 Kilometer lange Strasse als &#8222;Landbr\u00fccke&#8220; f\u00fcr den Warenumschlag zwischen Nordsee und Mittelmeer benutzt und kontrolliert. Die Strasse beginnt in Vix als Umladestation nach Norden. Sie endet zum einen in Gray und zum anderen in Til-Ch\u00e2tel.\u00a0 Die Templerstrasse, beginnend bei Ch\u00e2tillon-sur-Seine verlief zun\u00e4chst ca. 10-15 Km weiter n\u00f6rdlich im Tal der Ource \u00fcber die Stationen Voulaines-les-Templiers und Bure-les-Templiers. Die Keltenstrasse begann hingegen bei Nod-sur-Seine und verlief ein Tal weiter s\u00fcdlich, zun\u00e4chst \u00fcber die Orte Saint-Germain-les-Rocheux (Le Tremblois) und Essarois. Nachdem sich der Abstand der Keltenstrasse von der Templerstrasse kontinuierlich verringert, je weiter \u00f6stlich sie sich vom Oberlauf der Seine entfernten, treffen die Trassen beider Strassen etwa im Bereich der Stelle, an der das Fl\u00fc\u00dfchen Tille enstpringt, bei dem Keltenort Beneuvre einerseits und dem Templerort Busserotte-et-Montenaille andererseits wieder zusammen. Beide Wege f\u00fchren sodann &#8211; wohl auf der gleichen Trasse &#8211; von hier aus weiter s\u00fcd\u00f6stlich nach Selongey, ein Ort, in dem sowohl die Kelten als auch die Templer sich niedergelassen haben sollen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Selongey.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2035\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Selongey-1024x737.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Selongey-1024x737.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Selongey-300x216.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Selongey-768x553.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Selongey-624x449.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Chatillon-Selongey.png 1190w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abschnitt der \u00dcberlandbr\u00fccke zwischen Vix und Selongey (google.maps)<\/p>\n<p>Auf dem direkten Weg zur Sa\u00f4ne unterhielten die Templer noch in Saint-Maurice-sur-Vingeanne und in Autrey-l\u00e8s-Gray eine Station. Gray war ein keltischer F\u00fcrstensitz und der gemeinsame Umladepunkt zur Sa\u00f4ne, obwohl f\u00fcr die Templer in Gray keine Besitzung nachweisbar, aber f\u00fcr das Be- und Entladen von Schiffen auch nicht unbedingt erforderlich gewesen ist. Zwischen Selongey und Gray ist bis heute noch kein weiterer Ort der Kelten nachweisbar, aber wahrscheinlich, zumal im Umkreis von bis zu 20 Km um Gray keltische Gro\u00dfgrabh\u00fcgel bekannt sind. Sowohl die Kelten als auch die Templer unterhielten Niederlassungen in Selongey und auch 10 Km weiter s\u00fcdlich auf der Via Agrippa in Til-Chatel, wo die Tille sich mit der Via Agrippa kreuzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Beneuvre-Gray-und-Til-Chatel.png\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright size-large wp-image-2034\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Beneuvre-Gray-und-Til-Chatel-1024x655.png\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"400\" srcset=\"http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Beneuvre-Gray-und-Til-Chatel-1024x655.png 1024w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Beneuvre-Gray-und-Til-Chatel-300x192.png 300w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Beneuvre-Gray-und-Til-Chatel-768x491.png 768w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Beneuvre-Gray-und-Til-Chatel-624x399.png 624w, http:\/\/menzendorff.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/Beneuvre-Gray-und-Til-Chatel.png 1166w\" sizes=\"(max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Abschnitt der \u00dcberlandbr\u00fccke zwischen Beneuvre und Gray (google.maps)<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise gab es zwischen dem Ursprung der Tille bei Beneuvre bzw. Busserotte-et-Montenaille und Til-Ch\u00e2tel noch eine alternative Strasse im Tal der Tille, wof\u00fcr etwa der 10 Km flu\u00dfaufw\u00e4rts von Til-Ch\u00e2tel liegende, angebliche Templerort Villey-sur-Tille (Aubarbier, S. 78) und die Lage des aktenkundigen Templerortes Ferme de Montmorot sprechen k\u00f6nnte. Ein Keltenort ist in diesem Abschnitt der Tille bisher nicht nachgewiesen. Ob der Oberlauf der Tille tats\u00e4chlich f\u00fcr den Warentransport benutzt werden konnte, ist noch fraglich und w\u00fcrde umfangreiche Untersuchungen erfordern. Ab Til-Ch\u00e2tel erscheint der &#8211; ungestaute &#8211; Fluss Tille ausreichend breit. Ob die Kelten am Unterlauf der Tille bis zur Sa\u00f4ne weitere St\u00fctzpunkte unterhielten, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p>Es ist denkbar, jedenfalls derzeit nicht auszuschlie\u00dfen, dass die Templer einige hundert Meter westlich von der Commanderie Fontenotte eine Art Hafenbecken ausgehoben und einen Verbindungskanal von dort nach irgendeinem nahegelegenen Punkt der Tille gegraben haben k\u00f6nnten. Dort k\u00f6nnte theoretisch die Umladung der G\u00fcter von Flachboden-K\u00e4hnen auf Ochsenkarren stattgefunden haben und die jeweilige Zwischenlagerung bis zum Abtransport nach Norden oder S\u00fcden in den reichhaltig vorhandenen Schuppen und Scheunen der Commanderie Fontenotte organisiert worden sein. Hier ist aber noch Beweis zu erheben. Das ist nur eine Spekulation.<\/p>\n<p>Entlang des Unterlaufes der Tille ab Til-Ch\u00e2tel gab es jedoch nach Aubarbier, S. 78.f, bis zur M\u00fcndung der Tille in die Sa\u00f4ne bei Les Maillys (Hafenanlagen vorhanden) im Abstand von je ca. 20 Km die Templerorte Ruffey-l\u00e8s-Echirey, Fauverney und Trouhans, die zwar nicht direkt am Ufer der Tille gelegen haben m\u00f6gen, aber jeweils nur wenige Kilometer weiter westlich.<\/p>\n<p>Im 16. Jh. scheint die Stadt Dijon die Funktion der Umladestation \u00fcbernommen zu haben, m\u00f6glicherweise mithilfe der Fl\u00fcsse Yonne (nach Norden) und Ouche (nach S\u00fcden)\u00a0 (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Canal_de_Bourgogne\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wikipedia<\/a>). \u00a0 Sp\u00e4testens anl\u00e4\u00dflich der Fertigstellung des Canals de Bourgogne in 1843, der ca. 5 km unterhalb der Tille bei Sainte-Jean-de-Losne in die Sa\u00f4ne\u00a0 m\u00fcndet, verloren diese Landbr\u00fccken jegliche Bedeutung. Auch letzterem war nur eine kurze Erfolgsgeschichte beschieden, weil im Jahre 1851 mit dem Bau von Eisenbahnen in der Region begonnen wurde (a.a.O.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Beitrag noch in Bearbeitung, letzter Stand 24.04.2018<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Einleitung &#8222;Ganz Gallien ist von Fl\u00fcssen durchstr\u00f6mt&#8230; . Sie haben so einen geschickten Lauf, dass die Waren leicht aus einem Meer ins andere gebracht werden k\u00f6nnen, so dass man sie nur kurze Strecken \u00fcber Land zu schaffen braucht.. . (Strabon, Geografie, 4,1,2 und 4,1,14, zitiert nach Kuckenburg, Die Kelten in Mitteleuropa, 2004, S. 35). 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