{"id":34,"date":"2013-09-02T10:53:52","date_gmt":"2013-09-02T08:53:52","guid":{"rendered":"http:\/\/menzendorff.de\/?p=34"},"modified":"2019-04-21T15:14:36","modified_gmt":"2019-04-21T13:14:36","slug":"2009-polen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/menzendorff.de\/?p=34","title":{"rendered":"2009 Polen"},"content":{"rendered":"<p align=\"center\"><span style=\"font-size: xx-large;\">Die Templer in Polen<\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Wie letztes Jahr angek\u00fcndigt, stand noch eine Erkundungsreise zu den Templern in Polen an. Die mu\u00dfte aber bis ins neue Jahr aufgeschoben werden. Erst im Februar kam ich wieder nach Berlin, und konnte die Gelegenheit f\u00fcr eine Reise nach Polen nutzen. Die Fahrt ging von Berlin in Richtung K\u00fcstrin,\u00a0\u00fcber die B1 &#8211; vorbei an den Templerg\u00fctern Lietzen, Marxdorf usw.\u00a0 nach Polen und wir landeten dort in der Woiwodschaft Lebus. Dort h\u00e4tte die Templerbesitzung Slonsk gewartet. Sie mu\u00dfte aber unendeckt bleiben, weil wir uns &#8211; auch auf der Suche nach einem Nachtquartier &#8211; erst nach Norden bewegen wollten.<\/p>\n<p>Die Woiwodschaft (sowas \u00e4hnliches wie ein Bundesland bei uns) n\u00f6rdlich dar\u00fcber hei\u00dft wojew\u00f3dztwo zachodniopomorskie, oder Woiwodschaft Westpommern.<\/p>\n<p>Als unser erstes Ziel dort w\u00e4hlten wir\u00a0 Chwarszczany\/Quartschen aus, wo die wohl bekannteste, gr\u00f6\u00dfte und am besten erhaltenste Kirche aus der Templerzeit auf uns wartete.<\/p>\n<p>Ich gebe den Namen der polnischen Orte mit Postleitzahlen an, weil es unglaublich h\u00e4ufig Mehrfachverwendungen dieser Namen gibt. Der Ortsname Rurka gibt es sogar in der gleichen Woiwodschaft in unterschiedlichen Landkreisen doppelt.<\/p>\n<p align=\"left\">Auf dem Gebiet der Gemeinde Boleszkowice, vielleicht zwanzig Km \u00f6stlich der Oder, an dem Flu\u00df Mysla\/Mietzel gelegen, befindet sich die Hauptkomturei Quartschen mit der ber\u00fchmten hochgotischen Backsteinkapelle:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/Polen.1.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kaplica templariuszy\u00a0<strong>74-407 Chwarszczany<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Ansicht von S\u00fcden :<\/p>\n<p align=\"center\"><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/Q2.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Man sieht, dass das Fundament der Kapelle aus den gleichen perfekt behauenen Feldsteinen errichtet wurde, wie die Kapellen in Brandenburg.<\/p>\n<p align=\"left\">Ansicht eines Nebengeb\u00e4udes aus den besagten Feldsteinquadern, wohl auch urspr\u00fcnglich aus dem Mittelalter, Fenster aus der Neuzeit:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/Q3.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Als n\u00e4chste Etappe suchten wir uns Dargomysl\/Darrmietzel aus, das &#8211; wie der Name anzeigt &#8211; ebenfalls am Fl\u00fc\u00dfchen Mysla gelegen sein mu\u00df, einige 10 Km entfernt. Auch den Namen dieses Ortes gibt es in Polen mehrfach, sodass sich die Planung f\u00fcr diese Reise nicht ganz einfach gestaltete. Zuverl\u00e4ssige Anhaltspunkte, dass man jeweils die richtigen Orte anvisiert, waren auch in der Spezialliteratur schwer zu finden.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/D1.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Kaplica templariuszy\u00a0<strong>74-404 Dargomysl<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Leider kann man sich auf Reisen das Wetter nicht aussuchen &#8211; so entstand dieses schaurig sch\u00f6ne Bild in Eisesk\u00e4lte.<\/p>\n<p align=\"center\">Die S\u00fcdseite:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/D2.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Der Turm ist modern.<\/p>\n<p align=\"left\">Auf der R\u00fcckseite der Kapelle eine aufregende Entdeckung, die mich besonders freute:<\/p>\n<p>die Ostseite in der Ausf\u00fchrung wie hunderte von franz\u00f6sischen Templerkapellen, besonders am Atlantik, der Chor in sog.\u00a0<em>chevet-plat<\/em>-Ausf\u00fchrung, mit drei schlanken hohen Fenstern. Und das 1.700 Kilometer von der Atlantikk\u00fcste entfernt!<\/p>\n<p align=\"left\">Es sind sogar zweimal drei Fenster, das d\u00fcrfte aber einmalig sein.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/D3.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Zum Abschied noch einmal die Nordseite:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/D4.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Das n\u00e4chste Ziel war\u00a0<strong>74-404 Cychry<\/strong>, das ehemalige Zicher. Die Kirche ist von den Templern zwischen 1230 und 1250 errichtet worden.<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/0869d613af7337d99bd50855e92ac5e0.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ostchor:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/C2.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Man sieht wieder, dass die \u00e4ltesten Geb\u00e4udeteile (rechts im Bild) noch aus sehr akkurat w\u00fcrfelf\u00f6rmig behauenen Feldsteinen zusammengebaut waren, w\u00e4hrend bei den sp\u00e4teren Umbauten und Erweiterungen\u00a0 (linker Bildrand) insoweit eine gewisse Nachl\u00e4ssigkeit an den Tag gelegt wurde.<\/p>\n<p align=\"center\">Ostansicht:<\/p>\n<p><img src=\"http:\/\/neu.pommesbleues.de\/components\/com_joomlaboard\/uploaded\/images\/C3.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Auf besonderen Wunsch einer Interessentin zeige ich gerne noch ein Foto vom modern renovierten Innenraum dieser Kirche:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/C1.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Wir beendeten diese Etappe in der nahen Kleinstadt Mysliborz und brachen am n\u00e4chsten Morgen weiter nach Norden auf, in Richtung Szczecin \/ Stettin, der Hauptstadt dieser Woiwodschaft, einer respektablen Grosstadt mit wichtigem Ostseehafen. Auf dem Weg dahin waren drei Templerorte zu erforschen.<\/p>\n<p align=\"left\">Erster Zwischenstopp in der Gemeinde\u00a0<b>74-110 Banie.\u00a0<\/b>Dass die Templer hier gewaltigen Grundbesitz geschenkt bekamen, ist durch entsprechende Urkunden sicher belegt. Die Kirche in der Stadt hat ersichtlich nichts mit den Templern zu tun. Ein verblichener Hinweis f\u00fchrte zu einer Kapelle St. Georg. Wir liessen uns von Passanten den Weg dahin zeigen und fanden am Ortsrand tats\u00e4chlich diese Kapelle, die von den \u00e4usseren Abmessungen, vom Baustil und von der offensichtlichen Entstehungszeit sehr gut eine Templerkapelle sein k\u00f6nnte. Ich habe dazu aber bisher noch keine Literaturstelle finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"center\">\u00a0<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/B1.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Kaplica\u00a0 \u00b4sw J\u00e9rzego,\u00a0<b>74-110 Banie<\/b><\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/B2.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Westfassade:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/B3.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Ein Blick durchs Fenster in den spartanisch ausgestatten Innenraum<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/B4.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"center\">Man kann den Urzustand der Kapelle auf diese Weise studieren<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/B5.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">F\u00fcr diese Innenfotos wurde kurzerhand das Leichtgewicht unserer kleinen Reisegesellschaft geschultert. Sie mu\u00dfte sich in die Fensterlaibung hocken und die Kamera durch eine recht kleine ge\u00f6ffnete Fensterscheibe praktisch &#8222;blind&#8220; in den Raum hineinhalten.<\/p>\n<p align=\"left\">Zum Abschied noch den Ostchor:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/B6.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Der n\u00e4chste Stopp sollte der angeblichen Templercommanderie von Wildenbruch gelten. Der Ort ist nicht allzuweit von Banie entfernt und hei\u00dft heute\u00a0<b>74-110 Swobnica.\u00a0<\/b>Nach einer kolorierten Postkarte aus 1900 soll es sich bei dem dort vorzufindenden Anwesen um einen Besitz der Tempelritter handeln.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/Polen.2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"321\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Das gesamte Anwesen ist stark verfallen und einsturzgef\u00e4hrdet. Es ist f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit unzug\u00e4nglich. Es gibt auch keinerlei Hinweisschilder und es w\u00e4re ohne die Hilfe von Passanten garantiert nicht zu finden gewesen. Es liegt ausserhalb der Ortschaft, ist von der Landstrasse aus nicht zu sehen\u00a0 und nur \u00fcber einen kopfsteinbepflasterten Feld- und Waldweg zu erreichen. Wir haben gut eine halbe Stunde gebraucht, um den Zugang zu finden:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/SW1.jpg\" alt=\"\" width=\"495\" height=\"333\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Ja, es hat sich einiges ver\u00e4ndert. Man wird die eine oder andere Gl\u00fchlampe und Tapete ersetzen m\u00fcssen, und vielleicht doch noch einiges mehr, wenn man mit diesem Geb\u00e4ude noch einmal etwas anfangen will.<\/p>\n<p align=\"left\">\u00a0Ob dieses Gel\u00e4nde tats\u00e4chlich etwas mit den Templern zu tun hat, ist heftig umstritten. Urkundlich erw\u00e4hnt ist jedenfalls, dass es ab 1382 den Johannitern geh\u00f6rte (Lehmann\/Patzner, Die Templer im Osten Deutschlands, S. 67, 73, 74).\u00a0 Lehmann\/Patzner lehnen die Annahme ab, dass die Templer hier Grundbesitz hatten. Wilcke dagegen ist davon \u00fcberzeugt und zitiert zum Beweis seiner Ansicht eine lateinischen Quelle (Ferdinand Wilcke, Die Geschichte des Ordens der Tempelherren, 2. Aufl. 1860, Neudruck 2005, S. 398 m.w.N.) . Eine weitere Best\u00e4tigung dieser Annahme liefert\u00a0Friedrich v. Restorff in seinem Werk &#8222;Topographien Beschreibung der Provinz Pommern&#8220; von aus dem Jahre 1827, ab Seite 193. Hier wird die Herrschaft Wildenbruch beschrieben, die demnach von 1235 bis 1311 den Templern geh\u00f6rte.\u00a0 (digitalisierte Ausgabe von Google).<\/p>\n<p align=\"left\">Lassen statt der alten B\u00fccher noch die Bilder dieses etwas unheimlichen Ortes auf uns wirken:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/S2.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Der gotische, in schwindelnder H\u00f6he\u00a0befindliche T\u00fcrst\u00fcrz beweist, dass es sich hierbei um eine mittelalterliche Anlage handelt<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/S3.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Die stark verfallenen Hauptgeb\u00e4ude k\u00f6nnten aus dem siebzehnten oder achtzehnten Jahrhundert stammen. Hineinzugehen war nicht unm\u00f6glich, erschien aber lebensgef\u00e4hrlich. Die Holztreppen wirkten morsch, die\u00a0 T\u00fcrst\u00fcrze bestanden aus teilweise losen Ziegeln. Wir haben uns nur in zwei, drei R\u00e4ume der untersten Etage des Haupthauses des Schlosses hineingewagt und fanden Reste wundersch\u00f6ner Stuckdecken:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/S4.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Dieses verfallene Nebengeb\u00e4ude k\u00f6nnte aus der Templerzeit stammen, es zeigt wieder die bekannten exakt behauenen Feldsteine, die ich bei den erwiesenen Templerkapellen in der gesamten Region schon mehrfach feststellen konnte. Ein Beweis ist das nat\u00fcrlich nicht, denn diese Steine wurden auch f\u00fcr andere Kirchen aus der Zeit benutzt.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/S5.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Die vorerst letzte Station meiner Templerfeldforschungen in Polen liegt in dem Ort\u00a0<b>74-500 Rurka.\u00a0<\/b>Man kannte aus dem Netz Fotos von einer stark &#8222;vom Zahn der Zeit angenagten&#8220; kleinen Kapelle, die erst k\u00fcrzlich durch Sanierungsarbeiten am Dach vor dem Totalverfall wirksam bewahrt wurde. Ausserhalb der Ortschaft wurden wir f\u00fcndig. Die Anlage wurde &#8211; auch gest\u00fctzt durch EU-Mittel &#8211; von \u00f6rtlichen Arch\u00e4ologen sondiert und es wurden Ausgrabungen vorgenommen. Auf dem Gel\u00e4nde eines ehemals wohl beg\u00fcterten Landsitzes n\u00e4hert man sich der Kapelle, die nicht ganz leicht zu finden war, mit diesem Blickwinkel:<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/R1.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Die gelben Schilder besagen, das sei Privatbesitz und das Betreten sei verboten.<\/p>\n<p align=\"left\">Ein \u00e4lterer Herr, der in einem H\u00e4usschen nahe bei der Kapelle lebte, gestattete uns aber doch, die Kapelle zu umrunden und Fotos zu machen. Er sagte uns, dass das gesamte Gut k\u00fcrzlich von einem beg\u00fcterten Investor erworben wurde, der hier ein Gest\u00fct in gro\u00dfem Stil aufziehen werde. Der Investor w\u00fcrde auch das ziemlich verfallene Schloss wieder instandsetzen lassen. Die Kapelle wolle er in einem Freizeitpark der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich halten. Die Schilder w\u00fcrden vor allem vor etwa herabfallenden Steinen warnen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/R2.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Mir scheint, Vorsicht ist gewiss nicht unangebracht. Das m\u00fc\u00dfte die Ostfassade sein.<\/p>\n<p align=\"left\">Von dem Herrn erfuhren wir, dass das Kapellengeb\u00e4ude einst als Schnapsbrennerei umfunktioniert worden war. Man sieht die Spuren ehemaliger Anbauten. Offenbar war hier auch ein Raum mit einer stark russenden Feuerstelle vorhanden.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/R3.jpg\" alt=\"\" width=\"594\" height=\"397\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p align=\"left\">Rurka hiess fr\u00fcher auf deutsch R\u00f6rchen. Es gibt tats\u00e4chlich eine typische polnische S\u00fc\u00dfsspeise, die aus einem mit Sahne gef\u00fcllten Waffelrolle besteht und ebenfalls Rurka heisst.<\/p>\n<p align=\"left\">Mit diesem letzten Bild der Kapelle von Rurka m\u00f6chte ich mich von meinem Templertrip nach Polen verabschieden<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/menzendorff.de\/images\/R4.jpg\" alt=\"\" width=\"397\" height=\"594\" border=\"0\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Templer in Polen Wie letztes Jahr angek\u00fcndigt, stand noch eine Erkundungsreise zu den Templern in Polen an. Die mu\u00dfte aber bis ins neue Jahr aufgeschoben werden. Erst im Februar kam ich wieder nach Berlin, und konnte die Gelegenheit f\u00fcr eine Reise nach Polen nutzen. 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