Neu: Die Ritterorden und ihre Straßen

In der Literatur finden sich häufig Hinweise darauf, dass die Templer (und andere Kreuzritterorden) zum Schutz der Pilger die Wege beschützt haben.  Gibt es also richtige „Templerstraßen“ oder „Johanniterstraßen“? Haben sich die Orden den Schutz mancher Fernwege sogar geteilt? Auf dieser Seite sammele ich die vorläufigen Zwischenergebnisse meiner Untersuchungen und stelle sie der Öffentlichkeit vor.

Die Ordensritter im Elsass  (Templer, Deutscher Orden, Johanniter)

Deutscher Orden und Johanniter in Hessen

Ich habe es mir seit längerem zur Aufgabe gemacht, zu untersuchen, ob sich diese These durch die Verteilung der Orte der Niederlassungen stützen lassen würde. In einigen Regionen gelangen mir schon erste Erfolge, die die Vermutung auf „Templerstraßen“ stützen, etwa in der Champagne und im Burgund. Weil zwischen zwei Orten immer eine direkte Linie besteht,  und auch drei Orte mehr zufällig in einer Linie liegen könnten, ohne notwendigerweise eine „Straße“ zu markieren, schien mir ab drei Orten in einer Linie ein „Anfangsverdacht“ angebracht. Dieser Anfangsverdacht verdichtet sich, wenn eine solche Linie auf eine größere Stadt, etwa auf einen Bischofssitz „zielt“ oder dort endet/beginnt. Der Anfangsverdacht verdichtet sich, wenn vier (oder sogar noch mehr) Niederlassungen eines Ordens in einer (leicht nachvollziehbaren) Linie oder Reihe liegen.  Bestätigt wird der Verdacht, wenn diese Niederlassungen in mehr oder weniger gleichmässigen Distanzen zueinander errichtet wurden, die man dann als „Etappen“ bezeichnen könnte. Als Tagesetappe kommen Distanzen zwischen 20 und 60 Kilometern in Betracht.  Nachdem es mir erst jetzt möglich geworden ist, den Orte der Niederlassungen die entsprechenden Ordenssymbole hinzufügen, kann die Hypothese einer Straße besser grafisch dargestellt werden..        Stand 7.3.2019