2017, Picardie, Brie, Champagne

1. Région Hauts-de-France (Picardie), Département Aisne

Die Recherchereise im Mai 2017 führte mich in den Nordosten Frankreichs. Ich hatte einige mir nur aus Büchern bekannte Templerorte ausgesucht, die möglichst gut erhaltene Gebäudereste boten und nicht zuweit auseinander lagen. Zum einen wollte ich meine Galerie vervollständigen, zum anderen begann ich um diese Zeit, den Verlauf der schon mehrfach erwähnten via francigena im Norden Frankreichs darauf zu untersuchen, ob sich auch hier in signifikanter Dichte Templerniederlassungen entlang der Strecke finden lassen würden. Um das Ergebnis vorweg zunehmen: Meine zunächst nur vagen Vermutungen sollten mehr als übertroffen werden. Aber urteilen Sie bitte selbst!

1.1 Ferme des Templièrs, 02613 Pontavert

Die erste Übernachtung hatte ich in der Stadt Soissons (Département Aisne) gebucht. Ich war gegen 10:00 aufgebrochen und erreichte das Soissonais gegen 14:30. Das erste Ziel auf meine Liste dort war die ehemalige Commanderie von Pontavert. Man fährt auf der D925 bis zur Ortsmitte, biegt bei dem Ortschild  „le Temple“ nach rechts ab und fährt ca. 2 Km auf der D19 nach Norden. Dann steht man vor des ehemaligen Templerhofes:

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Anblick von Süden

Die Erwartungen wurden beim Anblick dieser modernen Gebäude etwas gedämpft. Es gab nichts mehr aus der Templerzeit zu sehen. Dennoch konnte man die Dimensionen der ehemaligen Commanderie im wahrsten Sinne des Wortes „abschreiten“ und dadurch unmittelbarer erfassen. Ich stellte mein Menzomobil am Nordrand des Hofs ab und dort gelang dieses Bild:

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Blick von Norden

Das Wohnhaus in Bildmitte befindet sich an der Stelle der abgebrochenen Kapelle.

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Ostflanke der Ferme von Pontavert

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Blick von Osten auf die Westflanke. Rechts das Wohnhaus, links im Bild Gebäude auf der Südseite. Die Nebengebäude scheinen teilweise unter Verwendung der alten Steine wieder errichtet worden zu sein.

Auf einer Zeichnung von 1877 präsentierte die „Ferme du Temple“ sich noch so:

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Am linken Bildrand erkennt man einen Schuppen, der etwas verändert heute noch dort steht.

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Postkarte der Ferme du Temple vor 1917

Im Jahre 1917 hat offenbar eine erhebliche kriegerische Auseinandersetzung in und um Pontavert stattgefunden. Man spricht von einer Offensive eines Generals Nivelle auf dem „Chemin des Dames“.  An der D925 befindet sich ein Soldatenfriedhof und die Kirche Saint- Médard wurde in diesem Jahr komplett zerstört:

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Saint Médard, Pontavert, 1917

Ich gehe davon aus, dass die Templerkapelle auch durch Kriegseinwirkungen zerstört wurde.

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Draufsicht auf die ferme du Temple (Copyright: google maps)

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Der Auszug aus der Cassini-Karte 1774-1814 (Copyright: Templiers.net) zeigt die Entfernung der Ferme von der Ortsmitte. Auch die heute noch existierende Wegkreuzung in Pontavert ist zu erkennen. Pontavert befindet sich 5 Km westlich von der D1044, die heute Laon mit Reims verbindet. Die Stadt Laon liegt 26 Km nordwestlich und Reims 25km südöstlich.

1.2 Ferme Catillon-du-Temple, 02270 Nouvion-et-Catillon

Mein nächstes Ziel lag ca. 50 Km nordwestlich von Pontavert. Leider habe ich mir nicht die Zeit genommen, meine Aufzeichnungen vor Ort nochmal zu kontrollieren, sondern stattdessen einfach vor der Mairie geparkt und die erstbeste mittelalterliche Kirche geknipst in der Hoffnung, sie könne etwas mit den Templern zu tun haben.

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Église Saint-Remi de Nouvion-et-Catillon

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Nordseite

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Südseite

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Hatte dieses an die Kirche anschliessende Gehöft etwas mit den Templern zu tun?

Erst nach meiner Rückkehr bei der Nachbearbeitung ist mir wieder eingefallen, dass die Commanderie Catillon-du-Temple einige Kilometer ausserhalb des Ortes liegt und dass von der Templerkapelle nur noch die Westfassade steht. Es hilft nichts, da muß ich nochmal hin. Der Besuch dieses Ortes hat trotzdem nicht geschadet. Die Kirche ist für ein Dorf mit 500 Einwohnern viel zu groß! Das kann nur bedeuten, daß hier viele Reisende mitversorgt werden mußten. Man kennt solche überdimensionierten Kirchen in sonst kleinen Ortschaften vor allem an Pilgerrouten, etwa den zahlreichen sog. Jakobswegen quer durch Europa.

Kleiner Exkurs über 120 Km nach Südosten:

Dabei mußte ich augenblicklich an die kleine Ortschaft L’Épine ein paar Kilometer östlich von Châlons-en-Champagne denken. Auch dort befindet sich eine geradezu bombastische Kirche in einem 600-Seelen-Dorf:

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Notre Dame de L’Épine, 2006

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Das Dorf L’Épine ist kein Templerort, aber wie man an dem obigen Kartenausschnitt erkennt, liegt es sehr auffällig am Ende einer Linie mit den drei Templerorten Saint-Hilaire-au-Temple, Dampierre-au-Temple und Saint-Étienne-au-Temple etwas südöstlich von Reims. Der Weg weist von Nordwest bis Südost. Ich hatte schon damals den Eindruck, dass diese Kirche  so groß gebaut wurde, um erforderlichenfalls Pilgergruppen aufnehmen zu können. Nunmehr begann ich mich zu fragen, ob es sich bei der hier zu vermutenden Pilgerstrasse um nicht mehr und nicht weniger als die Via Francigena handeln könnte:

Arras BarVia Francigena, hier der Abschnitt von Canterbury nach Bar-sur-Aube (Copyright cammino di Assisi)

Die Lage südöstlich von Reims und der Verlauf von Nordwest nach Südost stimmte schonmal. Diese Route ist wohl kein Fernweg aus der Römerzeit, sondern aus dem frühen Mittelalter:

Unter den vielen Verbindungen zwischen Mittel- und Nordeuropa und Rom hat sich insbesondere für eine Strecke die Bezeichnung „Via Francigena“ eingebürgert. Es handelt sich dabei um den Weg von Canterbury nach Rom, der in den Aufzeichnungen des Erzbischofs Sigerich der Ernste von Canterbury (994) beschrieben wurde. Er reiste im Jahr 990 von Canterbury nach Rom, um vom Papst das Pallium zu erhalten, einen Wollschal als Zeichen seiner Ernennung zum Erzbischof. (Zitat: Wikipedia)

Kehren wir wieder an den Ausgang der Überlegungen zurück, nämlich 120 Km nordwestlich nach Nouvion-et-Catillon mit seiner Pilgerkirche:

Screenshot 2018-02-20 21.41.06(Google maps)

Wie man sieht, geht die Strecke in ziemlich gerader Linie erst durch Reims (zahlreiche Templerhäuser) und anschließend Laon (die berümte Templer-Kapelle) hindurch, beides  erwiesene  Stationen der via francigena. Aber es kommt noch besser:

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Die Commanderie Pontavert, die erste Station meiner Reise, liegt ebenfalls genau auf der Strecke. Und Arras (eine „Templerhochburg“) gilt auch als Station der via francigena. Nahe bei Calais unterhielten die Templer Seehäfen in Wissant (Jan Hosten, S. 231) und in Berck-sur-Mer (Aubarbier, S. 111f). In Kent konnten die englischen Pilger in der Templerkapelle von Dover auf ihr Schiff warten und auf dem Weg von und nach Canterbury zusätzlich noch in Temple Ewell Station machen. Es spricht also viel dafür, dass meine beiden zunächst nur zufällig angesteuerten Ziele tatsächlich jeweils Stationen dieser Pilgerstrecke darstellten. Insoweit war mein Irrtum, in Nouvion-et-Catillon die falsche Kirche besucht zu haben, letzlich die Ursache, dass mir diese Entdeckung gelang! Hätte ich nicht über die unpassende Größe der Kirche nachgedacht, wäre ich auf diese Zusammenhänge wohl nicht oder nicht so schnell gekommen. Alles hat seinen tieferen Sinn, sagt man. Offenbar auch Irrtümer.

Die Annahme, dass all die Templerorte nicht nur zufällig auf der Strecke liegen, sondern vielmehr systematisch dort angelegt worden sind, wird  weiter durch eine gewisse Regelmässigkeit der Distanzen gestützt. Von Arras zum Templerort Étricourt-Manancourt sind es  35 Km. Von letzterem nach St. Quentin (ebenfalls Templerort) muß man ebenfalls 35 Km zurücklegen. Catillon-du-Temple liegt 25 Km südöstlich davon und Laon weitere 22 Km. Von Laon braucht man 26 Km nach Pontavert und von diesem Ort weitere 25 nach Reims. Alles in allem sieht das doch recht nach geplanten Tagesetappen aus, wobei 25 Km für die Menschen im Mittelalter zu Fuß wohl eher noch bequem waren. 35 Km sind für eine Tagesetappe aus Sicht der heutigen Jakobsweg-Pilger eher anspruchsvoll, aber nicht unmöglich. Für Pferde und Kutschen dürfte das damals jedenfalls kein Problem gewesen sein. Von den Infanterie-Soldaten der römischen Armee wurden Tagesmärsche von 32 Km mit 20 Kg Gepäck abverlangt (Geschichte-Wissen-Blog).

1.3 Commanderie Mont-de-Soissons, 02220 Serches

Ich war im Jahr 2006 schon mal im Soissonais, aber meine Bilder sind damals recht dunkel und unschön geworden, weil ich erst recht spät am Tag dort eintraf. Ich wollte auch diesen Ort schon seit längerem nochmal aufsuchen mit mehr Ruhe und mehr Licht. Diesmal hatte ich auch insofern Glück, dass ich einen der beiden Miteigentümer des Gehöftes vor Ort antraf. Er war sichtlich erfreut über mein Interesse, als er erfuhr, dass ich eine Anreise von 600 Km auf mich genommen habe, um Templerorte zu untersuchen. Nein, ich würde ihn durchaus nicht stören, er bedauerte nur, dass er eilig weg müsse, sonst hätte er mich gerne auch herum geführt. Sein Tor sei offen, ich möge so lange hier verweilen und fotografieren, wie es mir gefiele. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich hatte die mächtige Commanderie nun für mich alleine. Und ich durfte hier sein! Vor elf Jahren hatte ich mich eher wie ein Eindringling gefühlt. Das Tor war zwar auch damals schon weit offen, aber es  war niemand da und man hat schon ein ungutes Gefühl, auf fremdem Grund umherzuschleichen, wenn man nicht ausdrücklich willkommen geheissen wird.

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Mont-de-Soissons, Blick vom Innenhof zum Haupttor nach Südosten

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Quelle: google maps

Die Ausmaße dieser Commanderie sind gigantisch. Die Kanten des „Vierecks“ sind ca. 120 Meter lang. Für mich ist das eine der größten Commanderien der Templer, die ich kenne.

Bei dieser Gelegenheit wollte ich nochmal darauf hinweisen, dass die Commanderie 12 Km ausserhalb und südöstlich der Stadt Soissons gesucht werden muß. Man fährt erst zu einem Ort namens Serches und ab dort ist Mont de Soissons beschildert.

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Stallungen entlang der Südostflanke aus der Zeit der Johanniter (16. Jh?)

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Sicht vom Haupttor auf einen nördlichen Quertrakt mit Taubenturm

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Kapelle von Südwesten und Taubenturm

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Westfassade

Nach Templiers.net ist das Anwesen eines der ältesten Besitzümer des Templerordens überhaupt. Es sei den Templern bereits im Jahre 1133, also 15 Jahre nach ihrer Gründung vom  Bischof von Soissons vermacht worden. Soissons selbst hat eine wunderbare gotische Kathedrale, deren Bau 1180 begonnen wurde.

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Kathedrale Saint-Gervais-et-Saint-Protais, Soissons, 2006

1.4 Domaine du Temple d’Ambrief, 02200 Ambrief

In unmittelbarer Nähe von Mont-de-Soissons, ca 4 Km südwestlich findet sich bereits die nächste Besitzung der Templer, die Domaine von Ambrief, die seit 1163 urkundlich belegt ist (Templiers.net aaO). Bei der Adresse 2, rue de Soissons wird man zunächst nur dieser gewaltigen Scheune ansichtig:

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Grange des Templièrs, Ambrief

Erst wenn man sich am Scheunentor nach links wendet und einen schmalen Weg hinabsteigt, sieht man die Reste des Herrenhauses dieser Domaine. Den Zweck der Gebäude konnte ich nicht erahnen. Das Gelände ist unzugänglich und man kommt hier nicht näher an die Reste heran. Der Turm scheint mir nicht mittelelterlich zu sein. Ich schätze sechzehntes Jahrhundert.

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Domaine du Templièrs, Ambrief

Ab Jetzt durfte ich mich auf mein Abendessen freuen. Ich checkte im Hotel Terminus ein und lief anschließend die Avenue du Général de Gaulle hinab bis zur

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Place de la Republique, Soissons

wo sich mein Lieblingsrestaurant von Soissons befindet. Ich hatte einen wunderbaren Tag erleben dürfen, tolle Sachen gesehen und – wie man sieht – das allerbeste Wetter für mein Vorhaben genossen. Und jetzt auch noch ein hervorragendes Essen. Was will man mehr?

1.5 Commanderie de Moisy-le-Temple, 02810 Montigny l’Allier

Mein nächstes Ziel lag 40 Km südwestlich von Soissons, im „Dreiländereck“ mit den beiden benachbarten Départements Oise und Seine-et-Marne. Das Frühstück in Soissons war offenbar nicht so üppig. Das schließe ich daraus, weil ich – nach dem Zeitstempel der Fotos – schon um 08:54 hier eintraf. Die Commanderie hat die postalische Adresse 73, rue de la Commanderie in Montigny, befindet sich westlich und etwas ausserhalb des Ortes in dem – von zahlreichen Wasserläufen durchzogenen – Mündungsgebiet des Clignon in den Ourcq, keine 100 Meter von nördlich der Grenze von 77 Seine-et-Marne.

Nach Frizot, Sur les pas des Templiers en terre de France, S. 56, haben die Templer die Kapelle im Jahre 1158 vom Kloster Saint-Jean-des-Vignes, Soissons, übernommen. Dies sei, wie im Falle der Marais in Paris, ein weiteres Beispiel dafür, dass die Templer Geschick darin zeigten, sumpfige Gelände zu entwässern und brauchbar zu machen. Das Wort moisi bedeutet „modrig“ und könnte als Namensbestandteil des Ortes den früheren Zustand fortgeschrieben haben. Entgegen der Annahme Frizots (aaO) ist das kein seltener Vorgang gewesen. Auch in der Charente haben die Templer sumpfiges Gelände geerbt und der Name der Commanderie Villemoison an der Loire im Département Nièvre scheint ähnliches zu verraten.

Als ich langsam aus östlicher Richtung der Kapelle näherkam, verschlug es mir fast den Atem. Denn ich hatte eine heruntergekommene Kapelle mit zerstörten oder zugemauerten Fenstern und mit aus den Mauern sprießendem Grünzeug erwartet, etwa so:

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(Quelle: Google maps), aber das ist wohl lange Zeit her, denn jetzt sieht sie so aus:

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Moisy-le-Temple, Montigny l’Allier, Mai 2017

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Die Bauarbeiten sind noch in vollem Gange. Die Kapelle wurde wohl als erstes in Angriff genommen. Derzeit arbeitet man an dem Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert, das leider eingerüstet war.

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Westflanke der Commanderie

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Blick auf den Innenhof aus Südwesten

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Nordflanke, von Westen

Zum Abschied ein kleines Bilderrätsel. Erkennen Sie die 10 Unterschiede?

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Copyright: Wikipedia Commons

Ein paar hundert Meter weiter östlich befindet sich die Gemeindekirche des Ortes Montigny l’Allier, ein beeindruckendes Bauwerk aus der Übergangszeit zwischen Romanik und Gotik.

DSC_0136Église Saint-Martin de Montigny l’Allier

1.5 Commanderie Viffort, 02540 Viffort

Als mein nächstes Etappenziel hatte ich mir die Commanderie Viffort ausgesucht. Sie befindet sich etwa 35 Km südöstlich von meinem letzten Ziel ind der Nähe der Grenze zum Département Marne. Wann die Templer die Commanderie genau gegründet haben, ob Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts, ist nicht bekannt. Sie wird jedenfalls erstmals im Jahre 1229 in einem Schiedsspruch urkundlich erwähnt. (Projét Beauceant).

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Blick von Osten bei der Ortseinfahrt

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Église de la Nativité de la Sainte Vierge, 02540 Viffort

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Blick von Südwesten

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Blick aus nördlicher Richtung

Von den Gebäuden der Templer und Johanniter ist seit dem 18. Jahrhundert nichts mehr übrig (Projét Beauceant, templiers.org aaO) und ich habe bisher noch keinen Beleg dafür gefunden, ob die Templer an der Errichtung dieser Kirche mitgewirkt haben. Sie stammt ersichtlich aus dem 12. Jahrhundert, also werden sie sie auch besucht haben. Sie hatten aber auch eine eigene Kapelle, St. Georges. In deren Altarraum sollen Einweihungszeremonien stattgefunden haben  (templiers.net).

Angesteckt durch die oben angestellten Überlegungen mit den Tagesetappen habe ich einmal mehr mit google.maps experimentiert und die Commanderie von Viffort in Bezug zu umliegenden Templereinrichtungen gesetzt. Provins war für den Templerorden von enorm wichtiger Bedeutung. Es gab zwei Commanderien und circa 70 Häuser in der Stadt. In Reims kreuzt sich die via francigena mit der Strecke Metz – Paris

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Die Strecke von Provins nach Saint-Martin-des-Champs (La Ferté-Gaucher) beträgt 26 Km. Von dort nach Viffort sind es ebenfalls 26 Km, von Viffort nach Scai-du-Temple (Passy) 31 Km und von dort nach Reims ebenfalls 31 Km. Ich will das nur einstweilen hier festhalten. Ein „Anfangsverdacht“ für eine strategische Planung ergibt sich daraus aber schon. Zufällig ist das wohl eher nicht.

Hier gabs nicht mehr zu sehen, also konnte ich mich meinem nächsten Ziel zuwenden. Das Wetter hätte nicht besser sein können und es war noch früh am Tag.

2. Île-de-France, Département Seine-et-Marne

Mein nächstes Ziel lag ca 40 Km südwestlich von Viffort. Hierzu mußte ich nicht nur das Département  Aisne sondern auch die Région Hauts-de-France verlassen.

2.1 Commanderie de Chevru, 77320 Chevru

 In Chevru war ich schon mal im Jahr 2013 und habe diese merkwürdige Kapelle fotografiert. Was genau mich an deren Anblick störte oder wunderte, hatte ich noch gar nicht richtig erfasst. Sie sieht irgendwie hässlich aus und man versteht nicht so recht, warum das Dach – jedenfalls auf einer Seite – so tief herabgezogen war.

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Als ich dieses Mal vor der Kirche stand, fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Das Haupt-portal zeigte nach Westen! Das ist mir bisher nur bei einer Templerkirche untergekommen, nämlich bei der Commanderie Sainte-Eulalie-de-Cernon im Larzac, Departement Aveyron. Dort haben die Johanniter die Kirche der Templer um 180 Grad „gewendet“ und den Haupteingang zur Ortsmitte verlegt, damit auch die Einwohner des Ortes am Gottesdienst teilnehmen konnten. Ich werde darüber nachforschen, warum das hier wohl so gemacht wurde und Ihnen zu gegebener Zeit hoffentlich etwas berichten können.

Darüberhinaus mußte ich bei der Nachbereitung der letzten Reise erfahren, dass es auch eine Commanderie in Chevru gab, die ich damals übersehen hatte, weil sie ausserhalb des Ortes liegt. Diesmal hatte ich mich besser vorbereitet. Die Commanderie liegt ca. 1 Km westlich der Ortschaft. Man gelangt dorthin, indem man rechts an der Kirche vorbei auf der Rue Médéric Charot den Ort verläßt und sodann die zweite Strasse nach links abbiegt, die Rue de la Commanderie.

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Die Ostflanke der Commanderie Chevru, Blick nach Norden

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Blick an der Ostflanke entlang in umgekehrter Richtung

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Blick durch das Haupttor auf die KapelleDSC_0156

Kapelle in der Totalen von Süden

Auch hier hatte ich grosses Glück, den Eigentümer vor Ort anzutreffen. Leider hatte er den Schlüssel für das Südtor nicht zur Verfügung. Er hätte mir gerne die Kapelle aus der Nähe gezeigt. Die besten Bilder von der Kapelle bekäme man aber ohnehin von der Südseite und die sei frei zugänglich. Er sollte recht haben.

2.2 Saint-Martin des Champs

In aller Kürze: Das nächste Ziel wurde wieder ein Flop. Ich suchte die Kapelle Saint-Martin-des Champs, von der man viele Bilder im Netz kennt. Man sieht zumeist Aufnahmen aus grosser Distanz. Sie müßte weithin sichtbar ausserhalb eines Ortes auf einem Feld stehen, umrahmt von landwirtschaftlichen Gebäuden und in schlechtem Zustand. Nach meiner Planung sollte diese recht nah bei Chevru zu finden sein und so störte ich mich nicht daran, dass das Navi nach Eingabe von „Saint-Martin-des-Champs“ eine Reisedistanz von 20 Km ermittelte. Dort war wirklich eine mittelalterliche Kapelle an einer Scheune. Auch befand sie sich in schlechtem Zustand. Aber vieles stimmte einfach nicht.

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Saint-Martin des Champs, 77560 Voulton

Diese Kapelle von Saint-Martin-des-Champs sah anders aus und stand direkt an einer Strasse. Sie war auch nicht von landwirtschaftlichen Gebäuden umgeben, sondern von Bungalows. Ausserdem fehlte das Templertürmchen an der Westfassade. Ich hatte die falsche Martinskapelle erwischt. Auch hier würde ich nochmal hinmüssen.

Ich habe zuhause erst ermittelt, daß ich hier den Ortsteil St. Martin der Gemeinde 77560 Voulton erwischt hatte. Die gesuchte Kapelle liegt 20 Km weiter nördlich in dem Ortsteil St. Martin der Gemeinde 77320 La Ferté-Gaucher. Der eine Ort war im Ortsverzeichnis meines Navis eingetragen, der andere offenbar nicht. Diese Kapelle hier hat ersichtlich nichts mit den Templern zu tun.

2.3 Commanderie de Vulaines-les-Provins

Aber auch dieser Irrtum sollte sich auf unerwartete Weise bezahlt machen. Wäre ich nicht irrig nach Süden gefahren, hätte ich wohl nicht in Vulaines-les-Provins, das etwa 5 Km westlich von Provins liegt, auf dem Parkplatz vor einem merkwürdigen Gebäude halt gemacht. Mein Templer-Instinkt wurde durch drei Fakten geweckt. Im Burgund hatten die Templer eine Commanderie Voulaines-les-Templiers.  Die Kirche ist aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Die Templer waren in und um Provins sehr zahlreich begütert. Und wenn ich falsch liegen würde, hätte es auch nicht geschadet, hier einen Halt einzulegen. Denn das Bauwerk war kurios. Eine Kapelle direkt an die Mairie geklebt:

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77160 Vulaines-lès-ProvinsDSC_0194

Auch baulich sprach sehr viel dafür, dass es sich hier um eine Templerkapelle handelt. Es fehlt ein hoher Glockenturm. Eine gewöhnliche Gemeinde-Kirche sollte zudem nicht direkt baulich mit Profanbauten verbunden sein. Das würde die Öffentlichkeit verstört haben, denn diese erwartete schließlich, dass eine Kirche als Haus Gottes abgesondert stehen müsste. Auch die Größe sprach eher für eine Ordenskapelle. Interessant sind die Strukturen im Gemäuer. Hier schlossen sich noch andere Gebäude mit Gewölbedächern an. Man konnte auch hineinsehen, aber für gelungene Fotos fand ich keine Perspektive.

Zuhause habe ich dann festgestellt, dass Vulaines-lès-Provins tatsächlich als Templerort gelistet wird (Templiers.net) .

2.4 Commanderie de Rampillon

Das nächste Ziel war 12 Km weiter westlich. Nach Aubarbier, S. 49, ist Rampillon ein Templerort. Auch Gaillard, Les Hauts-Lieux Templiers, S. 442, vertritt diese Ansicht, ebenso wie die Gemeindeverwaltung. Das Ortswappen wird von drei Templerkreuzen geziert. An der Kirche befindet sich ein offizielles Hinweisschild, das die Templer als Bauherren der Kirche benennt.

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Hinweistafel

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Auch das Strassenschild scheint zu beweisen, das wir hier richtig sind.

Die Kirche in Rampillon ist mächtig und hat einen gewaltigen Kirchturm. Das ist eher untypisch für die Templer. Diese hatten zwar auch Kirchen unter Ordenspatronat (Sarnowski, Die Templer, S. 86), aber die meisten Templerkapellen, die ich kenne, haben allenfalls ein kleines Türmchen, was anzeigt, dass sie nur für Ordensmitglieder bestimmt sind.

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Église Saint-Éliphe, 77370 Rampillon, Südseite

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Süd-Portal Saint-Éliphe

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Solche „Torhüterfiguren“ (vgl. Christina Berns, Chapelle Templière du Saulce d’Island, academia edu) gibt es an Templerkapellen oft (La Saulce d’Island, Templecombe u.a.) aber auch an Deutschordenskirchen (Münnerstadt). Möglicherweise ist das nicht einmal typisch für Ordenskirchen, sondern auch bei „gewöhnlichen“ Kirchen anzutreffen, was ich noch nicht überprüft habe.

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Westportal Saint Éliphe

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Detail, links

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Detail, rechts

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Detail links unten, unbekleidete Körper erheben sich aus Särgen

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Unten rechts, eine feine Dame öffnet ihren Sarg

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Diese Abbildung stellt wohl den Kopf eines Ritters dar.

Für eine Templerkapelle sind aufwändige Verzierungen und gotische Pracht sehr fremd. Bernhard von Clairvaux, der geistige Ziehvater der Templer, lehnte die Pracht gotischer Kathedralen ausdrücklich ab. Dieser geistigen Tradition folgend, sind die Templerkapellen ganz überwiegend schlichte Rechteckbauten mit wenigen Skulpturen und sparsam bemalt, bis auf Montsaunès, Cressac und Perugia.

Nach Jack Bocar und Wikipedia  sind die Johanniter die Gründer dieser Kirche. Mit hörenswerten, aber nicht immer voll überzeugenden Argumenten wird auf der Webseite der Organisation Temple de Paris ausführlich dargelegt, dass es an der Zeit wäre, sich von dem bisherigen Irrglauben, es handele sich hier um eine Templerkirche, abzuwenden. Ich vermag den Meinungsstreit an dieser Stelle nicht zu entscheiden und finde, dass die Meinung des Temple de Paris mit meinem Bauchgefühl übereinstimmt. Ich habe noch keine derart dekorierte Kirche von den Templern gesehen. Die Johanniter schreckten bei ihren Bauwerken jedoch nicht vor gotischer Pracht zurück (Neckarelz, Bad Mergentheim). Das nächste Ziel, bitte sehr:

2.5 Commanderie de Savigny-le-Temple

Für mein letztes Tagesziel musste ich 40 Km nach Westen zurücklegen. Savigny-le-Temple ist schon in Reichweite des Nahverkehrssystems RER (S-Bahn) und damit als Vorort von Paris zu bezeichnen. Pulsierendes Leben und moderne Strassenschluchten katapultierten mich augenblicklich in eine andere Welt, ganz weit weg von der ländlichen Idylle, die mich bisher umgeben hatte. Savigny-le-Temple liegt ein paar Kilometer nördlich von Melun und auf halbem Weg zwischen Fontainebleau und Créteil am rechten Ufer der Seine, eingebettet zwischen der A 6 im Westen und der hier parallel dazu verlaufenden A 5 im Osten. Wie man der Cassini-Karte von 1774 – 1814 entnehmen kann, ging vor ca. 200 Jahren die Fernstrasse nach Paris mitten durch den Ort, was die Bedeutung des Ortes unterstreicht. Wir wissen aus dem Bericht von Februar 2017, dass diese Fernstrasse bis ins Burgund und letztlich bis nach Marseille führte.

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Carte Cassini Copyright Templiers.net

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Templerkirche Saint-Germain d’Auxerre, 77176 Savigny-le-Temple

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Ansicht von Süden

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Blick vom Vorplatz der Commanderie auf die Kirche

Die Ländereien erhielten die Templer im Jahre 1149 von König Louis VII nach seiner Rückkehr aus dem heiligen Land als Dank für ihre Dienste auf seinem Kreuzzug: concessimus villam nostram que appellatur Saviniacum (Quelle: Templiers.net m.w.N.).

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Nordflanke der Commanderie

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Ostflanke von Nord nach Süd

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Haupttor im Norden

Eine Hinweistafel an diesem Tor verrät, dass sich an dieser Stelle bereits in der Antike ein gallisch-römischer Gutshof befunden hat.

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Wasserlauf vor dem Haupttor

Nun war aber Feierabend für heute. Ich hatte genug schöne Sachen gesehen und es befand sich auch heute nichts mehr auf dem Programm. Für morgen stand nur noch eine Position auf der To-do-Liste. Dazu mußte ich aber erst nach Osten in die Champagne fahren. Ich verließ also Savigny-le-Temple gegen halb vier und erreichte gegen 17:00 meinen Lieblingsort am Lac-du-Temple, Piney. Leider war kein Zimmer mehr frei, aber man besorgte mir ein Hotelzimmer am Ostrand von Troyes und ich stellte fest, dass man fast überall in Frankreich was richtig gutes zu essen bekommt, wenn man die richtigen Leute fragt. Glücklich, satt und zufrieden beschloss ich diesen wunderbaren und interessanten Tag.

3. Région Grand-Est, Dépt. Marne, 51120 Barbonne-Fayel

Die Templerkirche von Barbonne-Fayel stand noch als letztes Ziel auf dem Programm, weil sie  Etappenziel einer von mir gerade untersuchten Templerstrasse von Paris über Coulommiers nach Troyes  sein könnte. Ich konnte sie auf dem Nachhauseweg einplanen und es dauerte von Troyes knapp eine Stunde. Die Ländereien für diesen Stützpunkt wurden den Templern im Jahre 1143 von einem Rosselin de Sézanne übertragen. Die Commanderie wurde 1295 in Urkunden als bedeutend erwähnt (wikipedia).

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Église Saint-Pere-et-Sain-Paul, 51120 Barbonne-Fayel

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Blick von Osten

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Die beiden Seitenkapellen sind von den Johannitern im 14. oder 15 Jh. angebracht worden.

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mittelalterlicher Teil der Nordwand

Rechts im Bild oben sieht man das im 18. Jh. angebrachte Hauptschiff. Auch das Westportal ist modern. Sie können es hier betrachten.

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Chorapsis aus der Templerzeit

Mit diesen Eindrücken verabschiedete ich mich aus der Champagne mit der Gewissheit, dass ich schon sehr bald wieder hier in der Gegend sein würde. 11 Templerorte in drei Tagen abgehakt, einschliesslich An- und Abreise.  Versuch und Irrtum waren auch wieder meine Begleiter, aber die Bilanz war eindeutig positiv. Ist man auf Reisen, kommen einem Tage wie Wochen vor. Eine ungeheure Bilderflut beschäftigte meine Gedanken auf der Rückfahhrt bei allerschönstem Wetter. Es hatte sich gelohnt. Ich hoffe, auch ein bisschen für Sie. Ich danke für Ihr Interesse.

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